Aktuelles aus der Marktgemeinde

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten der BU/CWG. Wir informieren Sie an dieser Stelle über neueste Entwicklungen und Ereignisse in unserer Gemeinde und darüber hinaus und über Aktionen und Termine unserer Gruppierung.

30.04.2019: Zu Besuch bei einem Fürstenzeller Botschafter

Eine Betriebsbesichtigung führte die BU/CWG Fürstenzell um die Markträte Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr und Dr. Josef Hechberger bei der Fa. IOU-Ramps in Kleingern durch. Ihre Skateboardrampen und Skateparks „made in Fürstenzell“ stehen mittlerweile auf der ganzen Welt, sogar am Roten Platz in Moskau, in der Mongolei, in den USA oder in Katar. 1300 Projekte wurden mittlerweile in über 30 Ländern realisiert. Der Gründer und Selfmade-Unternehmer Andreas Schützenberger (3. v.li.), selbst begeisterter Skateboarder und gelernter Schreiner, führte die Gruppe durch seine Produktionshallen in Kleingern. Eine Indoor-Mini-Rampe hat er sogar in einer seiner Hallen hängen, in sieben Meter Höhe (siehe Foto), Die Rampen bestünden überwiegend aus Birken- und Lärchenholz, im Outdoor-Bereich auch aus Beton und Stahl. Er habe damit sein Hobby zum Beruf gemacht, als er vor 22 Jahren begann, Skaterampen zu bauen, erzählte er auf dem Rundgang. Sein Erfolgsrezept: Kinder vor Ort bereits in die Konzeptentwicklung mit einbeziehen und sogar gemeinsam mit ihnen die Rampen aufbauen, und unternehmerischer Mut und Begeisterung für sein Handwerk. Und vor allem gute Rahmenbedingungen für sein Unternehmen, die er in Kleingern vorfindet, wo er am liebsten ist. Sein Motto sei: „In der Welt zuhause, in Kleingern daheim“. Als Mitglied der Kleingerner Feuerwehr und unmittelbarer Nachbar des Feuerwehrhauses zeigte er sich auch sehr interessiert bei der anschließenden Führung durch das Haus. Vorstand Alois Holzhammer und Gruppenführer Florian Gottinger machten deutlich, wie groß die Raumnot im Gebäude ist und wie wichtig der Erweiterungsbau, der im Juni beginnen soll.

 

 

15.03.2019: Gemeinde-/Landkreisentwicklung versus Flächenverbrauch

v.li. Raimund Kneidinger, Walter Keilbart, Andreas Schützenberger, Gudrun Donaubauer, Hans Jörg Wagmann
v.li. Raimund Kneidinger, Walter Keilbart, Andreas Schützenberger, Gudrun Donaubauer, Hans Jörg Wagmann

Kompetente Podiumsgäste hatte sich die BU/CWG zu ihrem traditionellen kommunalpolitischen Aschermittwoch geladen, der zum ersten Mal in der Halle des Partyservices Mörtlbauer in Obersulzbach stattfand. Das Interesse daran war sehr groß. Etwa 100 Gäste lauschten der Podiumsdiskussion, die von Hans Jörg Wagmann moderiert wurde. Auf dem Podium waren Gudrun Donaubauer (Bürgermeisterin der Stadt Hauzenberg), Raimund Kneidinger (stellv. Landrat), Walter Keilbart (langjähriger IHK-Hauptgeschäftsführer) und Andreas Schützenberger („Mr. Ramp“, Erbauer von Skateboard-Rampen aus Kleingern) und sprachen zum Thema „Quo vadis Fürstenzell - Gemeindeentwicklung versus Flächenverbrauch“. Aus all den Äußerungen der Diskutanten wurde deutlich: Politik und Wirtschaft haben sehr wohl verstanden, dass man mit (Bau-) Flächen richtig haushalten muss und kann. Verschiedene Lösungsansätze wurden auf das Tapet gebracht, u.a.: Mehrgeschossiges Lagern; Förderprojekt „Innen statt außen“ auch für Privatleute; Mehrgeschoss-Wohnungsbau;  Bauland-Entwicklung nur wenn es die Kommune besitzt; vorhandene Infrastrukturen nutzen; kein innerregionaler Kannibalismus; interkommunale Gewerbegebiete; Bauen innerhalb darf nicht teurer sein als Bauen im Außenbereich. Das passende Schlusswort hatte Walter Keilbart bereit: Lösungen, egal ob im Innen- oder Außenbereich, müssen zusammen mit den Bürgern gefunden werden!“

 

10.01.2019: Franz Pöltl neuer Fürstenzeller Schafkopf-Meister

Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen fanden zahlreiche Kartler den Weg ins Gasthaus Alte Post zum traditionellen Schafkopf-Turnier der BU/CWG Fürstenzell. An zehn Tischen wurde um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gekämpft - und auch um schöne Geld- und Sachpreise. Wie in den vergangenen Jahren hatten Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Mitarbeiter das Turnier hervorragend organisiert, als Spielleiter war wieder Reinhold Wallner im Einsatz. Den Titel sicherte sich souverän Franz Pöltl (88 Punkte), vor Tobias Spannbauer (70 Punkte) und Willi Buchbauer (64 Punkte). Den drei Siegern wurden von Schirmherrn und Marktrat, Hans Jörg Wagmann, und dem BU/CWG-Vorsitzenden Johann Wagmann Urkunden und Geldprämien überreicht, die Nächstplatzierten durften sich attraktive Sachpreise aussuchen.

Turniersieger und Gratulanten (v.li.): Marktrat Konrad Sedlmayr, Johann Wagmann, Reinhold Wallner, Willi Buchbauer, Marktrat Josef Hechberger, Franz Pöltl, Franz Hölzl, Tobias Spannbauer und Marktrat Hans Jörg Wagmann

 

 

Frohe Weihnachten und....

18.05.2018: Die Zeit der Feste in der Marktgemeinde hat begonnen

Tanzaufführungen beim Jägerwirther Dorffest
Tanzaufführungen beim Jägerwirther Dorffest

Nun ist sie wieder da: Die Zeit der Feste und Feiern in der Marktgemeinde! Traditionell machte das Jägerwirther Dorffest den Anfang. Bei tollen Wetter kamen sehr viele Besucher nach Jägerwirth, um Stimmung, Sport und gutes Essen und Trinken zu genießen.

Es gibt keine Verschnaufpause, denn bereits am Pfingstwochenende schließt sich das überall bekannte Weinhügelfest in Fürstenzell an (17.-21. Mai). Weiter geht's mit dem Lindenfest in Bad Höhenstadt (30.-31. Mai), dem CC-Openair (2. Juni), der Open Bürgerfest-Stage (29. Juni), und schließlich dem Fürstenzeller Bürgerfest (30. Juni). Sage da noch einer, in der Marktgemeinde Fürstenzell sei nix los! Besuchen Sie die Feste, erleben Sie Gemeinschaft und Geselligkeit, und lassen Sie es sich gut gehen, natürlich auch kulinarisch!!

 

 

 

01.04.2018: Internet-Schnecke bekommt Raketenantrieb

Nun wird sie aufgerüstet: Die Internetschnecke vom Typ "slowmotion", die im nördlichen Teil der Marktgemeinde, von Mahd, Steinhügl, Hofmark, Straß  über Obereichet bis Haufenberg und Umgebung besonders langsam unterwegs ist (Vorwahlbereiche 08548 und 08542), soll nun einen Raketenantrieb bekommen. Geplant ist, dass die Vergabe an die Verlegefirmen im Juni 2018 erfolgt. Da deren Auftragsbücher im Augenblick sehr voll sind, wird sich die Montage des Antriebs leider noch Monate hinziehen, bis sie richtig durchstarten kann 😊 😊 Aber es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wichtig: DIES IST KEIN APRIL-SCHERZ!

 

 

 

 

27.03.2018: Die Konzessionsabgabe Strom wird nun voll erhoben

In der letzten Marktratssitzung am 1. März wurde eine wichtige Entscheidung  getroffen. Mit den Stimmen der SPD-Fraktion, der ÜW und der ÖDP/AB sowie des ersten Bürgermeisters und seiner Vertreterin wurde die volle Erhebung der Konzessionsabgabe Strom beschlossen. Die BU/CWG-Fraktion und Teile der CSU stimmten dagegen. Endergebnis: 11:8 für die volle Erhebung der Konzessionsabgabe.

 

 

 

20.03.2018: Ludwig Danner zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Zu ihrem kommunalpolitischen Aschermittwoch mit traditionellem Fischessen lud die Gemeinsame Liste Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft ins Gasthaus "Zur Alten Post" in Fürstenzell ein. Fraktionsvorsitzender Hans Jörg Wagmann ging in seiner "Fastenpredigt"  auf die Positionen und die umfangreiche Arbeit der BU/CWG-Fraktion im vergangenen Jahr ein, die er zusammen mit seinen Kollegen Konrad Sedlmayr und Dr. Josef Hechberger im und außerhalb des Marktgemeinderates verrichtete. Zudem gab er einen Ausblick auf die Aufgaben, die vor der Marktgemeinde Fürstenzell liegen: Themen wie die anstehende Ortssanierung, weitere Großprojekte wie der Zentralpark, das Rathausumfeld und die aktuelle Verkehrslage in der Gemeinde sowie der dringend gebotene Bau der kleinen Ortsumgehung von Fürstenzell standen dabei im Mittelpunkt.

Zuvor aber kam die Gruppierung einer sehr angenehmen Aufgabe nach. Nach einem einstimmigen Vorstandschaftsbeschluss wurde dem  langjährigen Vorsitzenden Ludwig Danner der Ehrenvorsitz verliehen. Die Laudatio hielt mit Gerd Sonnleitner, ehem. Präsident des Europäischen und des Deutschen Bauernverbandes und Kommunalpolitiker auf Kreis- und Gemeindeebene, ein langjähriger Weggefährte von Ludwig Danner. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl sprach über seinen gemeinsamen Weg mit dem neuen Ehrenvorsitzenden in der BU/CWG, die Entwicklung der Gruppierung und die kommunalpolitischen Verdienste von Danner, die weit über die Marktgemeinde hinaus reichen.

 

 

 

16.02.2018: Foto-Rückblick Aschermittwoch

17.01.2018: Willi Rumreich Fürstenzeller Schaftkopf-Meister

Zum 28. Mal lockte das traditionelle Schafkopfturnier der Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft viele Kartler ins Gasthaus Alte Post in Fürstenzell. An zwölf Tischen im vollbesetzten Saal wurde wieder um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gespielt - ebenso um schöne Geld- und Sachpreise. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und BU/CWG Vorsitzender Johann Wagmann hatten das Turnier bestens organisiert, als Spielleiter fungierte wieder Reinhold Wallner. Am Schluss gab es an der Spitze das knappste Ergebnis seit Jahren. Der Sieg ging an Willi Rumreich (85 Punkte), dicht gefolgt von Franz Ramesberger (83 Punkte) und Helmut Schanner (81  Punkte). Die drei Erstplatzierten erhielten aus den Händen von Johann Wagmann Geldprämien, die Nächstplatzierten konnten sich attraktive Sachpreise aussuchen. Sieger und Organisatoren freuten sich über ein gelungenes Turnier (v.li.): Marktrat Konrad Sedlmayr, Johann Wagmann, Willi Rumreich, Reinhold Wallner, Helmut Schanner, Franz Ramesberger, Marktrat Hans Jörg Wagmann, Dr. Franz Hölzl.

 

 

18.12.2017: Fürstenzeller Schafkopf-Meister gesucht

Sein traditionelles Preis-Schafkopfen veranstaltet die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft am Samstag, 6. Januar 2018 im Gasthaus zur Alten Post am Marktplatz. Bereits zum 28. Mal wird der Fürstenzeller Schafkopfmeister gesucht, der sich über eine Siegprämie von 150 EUR freuen darf. Neben weiteren Geldpreisen gibt es auch noch zahlreiche attraktive Sachpreise für die Nächstplatzierten. Schirmherr der Veranstaltung ist Kreisrat Ludwig Danner. Die Einschreibung startet ab 18.30 Uhr, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.12.2017: BU/CWG-Markträte spenden wieder für indische Straßenkinder

Bei der Spendenübergabe vor prächtiger Kulisse (v.li.): Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr, Pater Joseph
Bei der Spendenübergabe vor prächtiger Kulisse (v.li.): Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr, Pater Joseph

Auch in diesem Jahr unterstützt die BU/CWG-Fraktion die Arbeit der Ordensgemeinschaft „Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales", der auch der Fürstenzeller Pfarrvikar Pater Joseph Amalraj angehört. Der Orden führt in Indien Hilfsprojekte für arme Kinder, oft Waisen und Halbwaisen durch, die in mehreren Kinderdörfern kostenlose Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Schulbildung erhalten. Der Pfarrverband Fürstenzell konnte sich Anfang des Jahres auf seiner Indienreise von der fruchtbaren Arbeit der Ordensgemeinschaft überzeugen. „Wir helfen Familien in verzweifelten Lebenssituationen. Wenn Mütter als Tagelöhner in einem Steinbruch arbeiten müssen, um die Familien zu ernähren, bleibt keine Zeit und kein Geld für die Bildung der Kinder“, weiß Pater Joseph zu berichten. „Aber dank der Spenden können wir immer mehr Kinder von der Straße holen, Gebäude ausstatten und Schulbesuch ermöglichen. Und ihnen damit eine Zukunft geben“. Damit diese Arbeit so erfolgreich fortgeführt werden kann, überraschten ihn die drei Markträte Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann mit einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk, einem Spendenscheck in Höhe von 500 EUR, worüber er sich sehr freute.

 

 

 

13.11.2017: Erstes Hütt'nfest war ein voller Erfolg!

Die gastgebende BU/CWG-Mannschaft (v.re.): Johann Wagmann, Hans Jörg Wagmann, Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger
Die gastgebende BU/CWG-Mannschaft (v.re.): Johann Wagmann, Hans Jörg Wagmann, Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger

Aus dem tradtionellen Hoffest der Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft in Wallmberg wurde heuer zum ersten Mal ein Hütt'nfest in Bromberg. Der neue Vorsitzende Johann Wagmann meinte dazu in seiner humorvollen Ansprache, er hätte nur sein kleines Sacherl in Irsham als neuen Veranstaltungsort anbieten können, deshalb habe man sich entschlossen, in einer urigen großen Holzhütte in Bromberg zu feiern. Er selber spendierte als Einstand Leberkäs sowie Kaffee und Kuchen, die Bewirtung übernahm Florian Heidel vom Panorama-Restaurant. Das Organisationsteam um Hüttenmeister Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer und Hans Jörg Wagmann hatte alles bestens vorbereitet. Trotz Regens kamen sehr viele Besucher, auch Bürgermeister und Markträte aus anderen Fraktionen, und ließen sich diesen Hüttenzauber nicht entgehen. Ein richtig schönes Fest, eine gemütliche Atmosphäre unter den Besuchern und ein tolles Ambiente. Das Fest soll auf alle Fälle nächstes Jahr wiederholt werden, da waren sich alle einig.

 

 

 

 

09.11.2017: Außenbereiche von Fürstenzell - Internet im Schneckentempo

Fotocollage: BU/CWG, iStock
Fotocollage: BU/CWG, iStock

Hofmark, Strass, Steinhügl, Obereichet - vier Weiler der Marktgemeinde Fürstenzell, nördlich von Jägerwirth gelegen, und eine Gemeinsamkeit: Das Internet kommt bei ihnen im Schneckentempo daher. Dabei waren sie eigentlich die Nächsten, die in der Marktgemeinde an die Datenautobahn angeschlossen werden sollten. Doch dann gingen die Fördergelder aus. Bis heute konnte kein neuer Topf aufgemacht werden, weder Bundesmittel noch weitere Landesmittel stehen im Augenblick zur Verfügung.

Dass heißt für die betroffenen Unernehmen, Landwirte und Privatleute, weiterhin mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 - 3 Mbit/s zu leben. Viel Geduld mit diesem Missstand beweisen sie seit Jahren. Aber der Frust nimmt zu:  Mails werden um 5 Uhr morgens verschickt, weil die Leitungen dann noch nicht überlastet sind; Fehlversuche bei der Übertragung tagsüber sind die Regel; dazu: große Verunsicherung bei Online-Banking oder Kaufvorgängen im Internet, langes Warten bis sich Webseiten fertig geladen haben, und mühsames Recherchieren für Kinder und Jugendliche beim Hausaufgaben machen. Und wer daran denkt, sich ein Homeoffice einzurichten, hat keine Planungsicherheit. Denn: Es dauert ohnehin 1-2 Jahre, bis die Telekom als oft einziger Anbieter, die Leitungen und Anschlüsse verlegt. Zuerst müssen jedoch Fördergelder zur Verfügung stehen. Wann die kommen? Keiner weiß es.

Fest steht: Die Telekom als gewinnorientiertes Unternehmen wird das Problem nicht lösen können und wollen, weil die Verkabelung von Dörfern, Streusiedlungen und abgelegenen Bauernhöfen teuer ist und sich auch nach vielen Jahren nicht amortisiert. Die Gemeinden? Schon 20% Eigenanteil sind wegen der hohen Baukosten in der Fläche für die meisten Kommunen sehr viel Geld, und stellen auch für Fürstenzell eine große Herausforderung dar. Bleiben der Freistaat Bayern und der Bund als hauptsächliche Geldgeber.

Die betroffenen Bürger sind sich hier einig: „Als in Deutschland seinerzeit das Telefonnetz ausgebaut wurde, hat es sich auch nicht gerechnet, einen Telefonanschluss bis ins letzte Haus zu bringen. Trotzdem wurde es als Staatsaufgabe gesehen.“ Darauf setzen die Bürger von Hofmark, Strass, Steinhügl und Obereichet, aber auch andere Weiler in der Marktgemeinde - und dass die Parteien ihre Wahlversprechen nun zügig umsetzen - nämlich auch die letzten Gehöfte ans schnelle Netz zu bringen. Wie hieß es in einem Kommentar von Alexander Kain in der PNP: "Dass Unternehmen ihre Computer über Nacht laufen lassen, um per Internet Daten zu versenden, passt nicht zu einem modernen Bayern". Stimmt, das ist "Steinzeit-Bayern!!"

 

 

 

 

21.09.2017: Nun ist in Jägerwirth wieder Bauland zu haben

Heute noch ein Maisfeld, bald eine Siedlung: In der Nähe von Kirche und Schule (im Hintergrund) entsteht ein Baugebiet mit 20 Parzellen.
Heute noch ein Maisfeld, bald eine Siedlung: In der Nähe von Kirche und Schule (im Hintergrund) entsteht ein Baugebiet mit 20 Parzellen.

Am 6. August 2016 hieß es in der PNP: "Jägerwirth hat ein Entwicklungsproblem - Die Dorferneuerung ist im Plan, aber bei der Suche nach Ansiedlung und neuen Baugrundstücken heißt es: Fehlanzeige. So lässt sich kurz und bündig die aktuelle Situation in Jägerwirth beschreiben.  Auf Initiative von Marktrat Dr. Josef Hechberger (BU/CWG) trafen sich seine Jägerwirther Marktratskollegen Heinrich Fuller (CSU), Anton Maroth (SPD), Konrad Sedlmayr (BU/ CWG) und Laura Wastlhuber (CSU) mit Bürgermeister Manfred Hammer und Bernd Sittinger (Sprecher der Dorferneuerung) zu einem Meinungsaustausch. In einem waren sich alle einig: Es gibt zu wenig Grundstücke für bauwillige Familien. Seit vielen Jahren konnte in Jägerwirth und Umgebung kein großflächiges Bauland mehr ausgewiesen werden. Bürgermeister Hammer würde es genau wie die Markträte begrüßen, wenn in naher Zukunft Bewegung in die Sache käme. "Ein Kontingent an neuen größeren Bauflächen, aber auch Lückenschließungen sind möglich." Verkaufswillige Grundstückseigentümer können sich an die Markträte, den Bürgermeister, die Marktgemeinde und die Dorferneuerung Jägerwirth wenden."

 

Ein Jahr ist seither vergangen, und rückblickend kann man sagen: Es wurden damals die richtigen Signale gegeben. Mehrere Eigentümer haben sich auf diesen Aufruf hin gemeldet. Mit dem Eigentümer des Sandtner-Feldes konnte die Marktgemeinde nun eine Einigung erzielen. 17.000 qm Grund wurden an die Gemeinde verkauft, aus denen sich etwa 20 Bauparzellen ergeben. Bauwillige können sich im Bauamt der Gemeinde in eine Liste eintragen, sich quasi vormerken lassen. "Und das Interesse ist riesengroß", merkte Bürgermeister Manfred Hammer am Rande einer Betriebsbesichtigung in Fürstenzell an. Kein Wunder: Bauland ist rar in Jägerwirth, große Flächen wurden Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre (Stockerfeldsiedlung) und in den 80er Jahren ("Bäckersiedlung") ausgewiesen. Mit dem Sandtner-Feld kann sicher der Nachfragestau an Bauwilligen etwas abgetragen, aber bestimmt nicht aufgelöst werden. Dazu bedarf es schon noch weiterer Anstrengungen, damit Jägerwirth sich weiter entwickeln kann.

 

 

 

30.08.2017: Das lange Warten aufs schnelle Internet

Los 2 umfasst die Ortsteile Steinhügl, Hofmark, Strass und Obereichet (gelb/grün markiert sind Jägerwirth und Umgebung, wo bereits schnelles Internet ist). Quelle: Landratsamt Passau, Koordinierungsstelle
Los 2 umfasst die Ortsteile Steinhügl, Hofmark, Strass und Obereichet (gelb/grün markiert sind Jägerwirth und Umgebung, wo bereits schnelles Internet ist). Quelle: Landratsamt Passau, Koordinierungsstelle

Wenn man nördlich von Jägerwirth wohnt, in den Ortteilen Hofmark, Steinhügl, Strass oder Obereichet, dann ist langes Warten beim Empfangen und Versenden elektronischer Post der Normalfall. Denn: Die Übertragungsgeschwindigkeiten für die Bits und Bytes sind viel zu langsam, für die Einwohner ist das Arbeiten mit dem Internet ein tägliches Ärgernis. Dies wurde im Rahmen einer Breitbandveranstaltung der Telekom AG in der Mittelschule Fürstenzell (siehe Artikel vom 2.8.2017) und bei mehreren Gesprächen mit Betroffenen deutlich.

 

Dabei sah es für die Gegend schon mal recht gut aus. Es wurde in die dritte Breitband-Förderstufe der Marktgemeinde aufgenommen und stellte das Los 2 dar. Die Hoffnung, nun bald das schnelle Internet zu bekommen, war groß. Doch dann kam die Hiobsbotschaft: Während für den Breitbandausbau von Los 1 (Voglarn und Untervoglarn) noch Geld im Topf war, ging Los 2 leer aus. Die Enttäuschung und die Unzufriedenheit darüber sind groß.

 

Einige Stimmen: "Ich wollte mir ein Homeoffice einrichten, und von zuhause aus arbeiten. Bei der schlechten Internetverbindung ist das unmöglich. Internetzugang via Mobilfunk wäre schon auch eine Lösung, die Signalstärke ist aber viel zu schwach, um größere Mengen von Daten übermitteln zu können."….. "Wir wären heute mit 30 Mbit/s schon zufrieden, es müssen ja nicht gleich 100 Mbit/s sein. Allerdings: In den nächsten Jahren werden die Datenmengen anwachsen. Dies muss berücksichtigt werden, sonst hinken wir immer hinterher."….."Von mir aus müssten Glasfaserleitungen gar nicht unteriridisch verlegt werden, es könnten auch Telefonmasten benützt werden, wenn sie noch vorhanden sind. Das wäre auf alle Fälle günstiger"……"Schnelles Internet brauchen Kinder und Jugendliche zunehmend für die Schule, das ist nicht nur ein Freizeitluxus. Und wir wollen junge Leute ja hier halten." Schlechte Vorraussetzungen für die Bevölkerung in diesen Gebieten, von den dort ansässigen Unternehmen ganz zu schweigen.

 

Bis heute ist unklar, wie es weitergeht. Klar ist, dass aus der Ausbaustufe drei keine Fördergelder für das Gebiet mehr da sind. Ob das am 1. Juli 2017 von der bayerischen Regierung aufgelegte Höfebonusprogramm für Hofmark und Umgebung hilft, ist unklar. Mit diesem neuen Förderprogramm werden die bisherigen Förderhilfen der Staatsregierung ergänzt. „Die Verwaltung überprüft gerade, ob Fürstenzell bzw. die betreffenden Ortsteile die Bedingungen des neuen Programms erfüllen. Aber auch um Bundesmittel hat sich Fürstenzell beworben“, sagt Bürgermeister Hammer.

 

Das Kernproblem ist, dass die Verkabelung von Dörfern, Streusiedlungen und abgelegenen Bauernhöfen teuer ist und sich auch nach vielen Jahren nicht amortisiert. Die Telekom als gewinnorientiertes Unternehmen wird deshalb das Problem nicht lösen können. Die Gemeinden? Schon  20% Eigenanteil sind wegen der hohen Baukosten in der Fläche für die meisten Kommunen sehr viel Geld, und stellen auch für Fürstenzell eine Herausforderung dar. Bleibt der Freistaat Bayern und der Bund als hauptsächliche Geldgeber. Die betroffenen Bürger sind sich hier einig: „Als in Deutschland seinerzeit das Telefonnetz ausgebaut wurde, hat es sich auch nicht gerechnet, einen Telefonanschluss bis ins letzte Haus zu bringen. Trotzdem wurde es als Staatsaufgabe gesehen.“

 

Aus dem bayerischen Finanzministerium  kommen durchaus positive Signale: Das Ziel ist eine baldige lückenlose Breitbandversorgung im ländlichen Raum, also schnelles Internet für alle. Dass dies nicht ohne zusätzliche, großzügige Fördergelder geht, ist allen Beteiligten klar. Die Frage ist nur, wann denn? Wann werden Hofmark und Co. endlich zu "digitalen Dörfern"? Manfred Hammer betont: „Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern darum, dass möglichst schnell weitere Fördergelder zur Verfügung gestellt werden".  Darauf hoffen Unternehmen, Landwirte und Privatpersonen aus dem  Norden der Marktgemeinde sehr, damit das lange Warten bald ein Ende hat.

 

 

02.08.2017: Breitbandausbau - Es gibt nicht nur Gewinner!

Am 19. Juli 2017 hielt die Telekom in der Mittelschule eine Informationsveranstaltung rund um das Breitband ab. Eingeladen dazu waren alle interessierten Bürger, vor allem natürlich die, die erfahren wollten, wie das durch den Breitbandausbau verbesserte Angebot genutzt werden kann.

Der andere Teil der Besucher kam aus Altenmarkt und vor allem der Gegend um Hofmark und Obereichet, also der Region, die in der Marktgemeinde in der dritten Breitband-Förderstufe das Los 2 darstellte und sich schon Hoffnung auf das schnelle Internet machen durfte. Während für die Arbeiten von Los 1 (Voglarn und Untervoglarn) noch Geld im Fördertopf war, ging Los 2 leer aus. Die Enttäuschung und der Ärger darüber ist groß. Ein Teilnehmer sagte sinnbildlich dazu: "Man hat sich schon auf Weihnachten gefreut, und dann ist Weihnachten abgesagt worden!"

 

Bis heute ist nun unklar, wie es weitergeht und wann nun dort das schnelle Internet Einzug halten kann. Dass die Region es unbedingt will und dringend braucht, wurde aus mehreren Stellungnahmen der Einwohner über Schwierigkeiten im beruflichen und privaten Alltag deutlich. Fragen wie "Können für Glasfaserleitungen nicht auch an Telefonmasten aufgehängt werden, das ist doch billiger?, "Warum kann ich mein Haus nicht an die Leitung aus Vilshofen anschließen?", "Gibt es nun Mittel aus dem Höfebonusprogramm für unser Gebiet?", "Gibt es noch andere Förderprogramme?" oder "Wann können wir nun realistischerweise mit dem schnellen Internet rechnen?" wurden von den Teilnehmern den Verantwortlichen der Telekom und Marktgemeinde gestellt. Sie erfuhren auch, dass für Fürstenzell nun ein Glasfaser-Masterplan aufgestellt wird, in dem das weitere Vorgehen in der Breitbanderschließung dargestellt wird. Am Schluss blieben mehr Fragen als Antworten stehen, und einmal mehr die Zusicherung von Bürgermeister Manfred Hammer: "Wir vergessen Euch sicher nicht!".

 

24.05.2017: Schlechte Akustik im Sitzungssaal

Die Akustik im Sitzungssaal des Rathauses ist  - vornehm gesagt - stark verbesserungswürdig. Wenn ein Redner nicht mit hinreichend lauter Stimme und sehr deutlich spricht, schon gar nicht, wenn nicht absolute Ruhe herrscht (was gerade bei Diskussionen nicht immer der Fall sein kann), haben die Markträte am anderen Ende der Tischrunde und die Gasthörer an den Seiten Probleme, die Inhalte akustisch zu verstehen. Im Zuge der Rathaussanierung sollte hier endlich Abhilfe geschaffen werden. Ob in Form einer Teildecke, durch Akustikelemente zwischen den Balken, durch eine Mikrofonlösung o.ä. - dies ist Sache von Experten. Wichtig wäre, dass eine sachgerechte und finanzierbare Lösung gefunden wird!

 

09.05.2017: Einweihung der neuen Stockschützenhalle des FC Fürstenzell

Sportwart und BU/CWG-Vorstandsmitglied Hans Ebner (2. v. l.) und seine Mannen dürfen stolz sein, was sie mit viel Eigenleistung und Zuschüssen der Gemeinde und des BLSV geschaffen haben: Eine ansprechende Sportstätte für Jung und Alt. Selbstverständlich waren alle BU/CWG-Markträte bei der Feierstunde mit Segnung anwesend, die Hans Ebner souverän und humorvoll moderierte. Stock heil!

 

 

 

 

 

 

19.04.2017: "Unterm Brennglasl" - Ein Start nach Maß

Dr. Florian Hartleb schenkte seinem Abiturkollegen Hans Jörg Wagmann sein neues Buch "Die Stunde der Populisten".
Dr. Florian Hartleb schenkte seinem Abiturkollegen Hans Jörg Wagmann sein neues Buch "Die Stunde der Populisten".

Eine neue Gesprächsreihe, genannt "Unterm Brennglasl", ein kompetenter Referent und ein volles Haus in der Portenkirche - einen Start nach Maß legte dieses neue Baby vom Forum Cella Principum und seinem Leiter Walter Berchtold hin. Es möchte mindestens einmal jährlich die Bürger parteiunabhängig und kompentent informieren, sich vor allem gegenwärtigen Umbrüchen im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich widmen. Und gleich das erste Thema hätte nicht besser passen können: "Unsichere Zeiten! Weichenstellungen in Deutschland und Europa….Was ist mit unseren westlichen Demokratien momentan eigentlich los?" Zu diesem Thema sprach Dr. Florian Hartleb, Absolvent des Maristengymnasiums Fürstenzell und ein international anerkannter Publizist und Politikberater. Er betreibt u.a. wissenschaftliche Forschungen zu Populismus und Radikalismus, und konnte interessante Antworten auf Fragen liefern, die uns in diesem Zusammenhang immer wieder beschäftigen: Warum sind aktuell in vielen Ländern Populisten und nationalistische Strömungen auf dem Vormarsch, die Flüchtlingskrise, Terrorismus und Brexit für ihre Sache nutzen? Welche Folgen hat das für die Demokratie? Wie sehen Gegenstrategien aus, konkrete Schritte im Sinne einer nachhaltigen Politik? Auch auch dem Auditorium gab es noch jede Menge Fragen an den Referenten, ehe Gespräche und Diskussionen bei einem Glas Fürstenzeller Wein im Gewölberaum ihre Fortsetzung fanden.

 

10.04.2017: Heigl Sepp zum 75. Geburtstag

Sehr gerne folgten wir vorgestern der Einladung von Sepp Heigl, der mit seinen Freunden von der DJK, dem SKV und der BU/CWG seinen 75. Geburtstag im Vereinsheim in Jägerwirth nachfeierte. Bis 2014 vertrat er als BU/CWG-Marktrat seine Heimat Jägerwirth, 24 Jahre lang. Er war ein überall geschätzter, sachkompententer und stets zugänglicher, ehrlicher Vertreter der Bürger, gänzlich frei von selbstdarstellerischen und selbstsüchtigen Zügen. Bis vor kurzem war er auch noch in verschiedensten Vorstandsposten voll im Einsatz und brachte seine langjährigen Erfahrungen in die Entscheidungsfindung ein, so beim DFB und BFV als hochrangiger Funktionär. Für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Sport und das Ehrenamt wurde er mit dem Sportler-Ehrenpreis des Passauer Landrats ausgezeichnet, vom Markt Fürstenzell erhielt er die Bürgermedaille überreicht.

Zeit für seine Weltreisen hatte er trotzdem. Sein Motto: „Pauschalurlaub kann ich später auch noch  machen, vorher sind die Entdeckungsreisen dran“. Pakistan, Marokko, Kamerun, Venezuela, Namibia, Südafrika, Nicaragua, Honduras, Malaysia oder Indonesien waren bis vor kurzem seine Ziele, neue Abenteuer nicht ausgeschlossen. Am 7. Januar wurde er 75 Jahre jung. Herzlichen Glückwunsch, lieber Sepp, auch und vor allem im Namen der BU/CWG

 

13.03.2017: Verkehrschaos mit neuer Ampel

Am Tag 1 der Ampel an der Schleckerkreuzung herrschte absolutes Verkehrschaos. Von 16 Uhr bis um 17:30 staute sich der Verkehr in der Passauer Straße bis zur Aral-Tankstelle hoch! Zudem Stau in allen Seitenstraßen wie Schulstraße, Kirchenweg, Holzbacher Straße. Die Fürstenzeller Bürger und viele Pendler bangen, ob dies zum Dauerzustand wird. Dazu massiver Ausweichverkehr über Marienplatz & Innere Bahnhofstraße.....Wie schön hatte doch der provisorische Minikreisverkehr funktioniert... wenn die Oberste Baubehörde mitgespielt hätte und eine Sonderlösung für die Fußgänger außerhalb des Regelwerkes mitgetragen hätte, hätte man eine Vorzeigelösung schaffen können. Sehr schade. Die BU/CWG hatte sich als einzige Fraktion immer geschlossen für den Mini-Kreisverkehr ausgesprochen und für den Erhalt bzw. Ausbau zur dauerhaften Lösung gekämpft!

 

13.03.2017: Volles Haus am Aschermittwoch

Sichtlich überrascht über den Besucherandrang war Vorsitzender Johann Wagmann, als er in der Stube des Gasthauses Schuhwerk die Besucher des Kommunalpolitischen Aschermittwochs der BU/CWG begrüsste. Über fünfzig Zuhörer waren gekommen, so viele wie noch nie, um sich von den Markträten der Gruppierung über aktuelle Themen in der Marktgemeinde informieren zu lassen, darunter alle drei Bürgermeister, IHK-Chef Walter Keilbart, Markträtin Ingrid Ohly, VHS-Chef Peter Graf, Kulturmanager Walter Berchtold und die Ehrenbürger Franz Lehner und Ludwig Danner. Die beherrschenden Themen waren zweifellos die kleine Ortsumgehung und die vor kurzem wieder zum Leben erweckte Thema Gewerbesteuer-Erhöhung.

 

Für und Wider Gewerbesteuer-Erhöhung

 

"Gewerbesteuer als Standortfaktor - War der Beschluss auf Nicht-Erhöhung im Jahr 2015 richtig?": Mit diesem Thema traf BU/CWG-Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl den Nerv der Besucher. "Für Unternehmen, die heute verstärkt auf die Kosten schauen, wird dies eine entscheidende Rolle bei der Standortscheidung spielen", sagte Hölzl. 76 Kapitalgesellschaften in der Marktgemeinde wären von dieser Erhöhung betroffen, der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt im Augenblick 340 Prozent. Schon derzeit haben 15 Gemeinden im Landkreis niedrigere Hebesätze als Fürstenzell, mit der von der SPD andiskutierten Erhöhung auf 380 Prozent läge man künftig mit an der Spitze im Landkreis und deutlich über Kreisdurchschnitt von 347 Prozent. Walter Keilbart wies darauf hin, dass bei der Standortentscheidung natürlich auch andere Faktoren eine Rolle spielen, so z.B. eine günstige Autobahnanbindung, aber auch hier hätten "Wettbewerber" wie Pocking oder Ruhstorf mit ihrer Nähe zur A3 und künftig zur A94 die besseren Argumente. Hans Jörg Wagmann und Florian Erbersdobler verdeutlichten, dass die Diskussion über eine Gewerbesteuererhöhung nicht dazu beitragen werde, Fürstenzell einen wirtschaftsfreundlicheren Ruf zu geben. Manfred Hammer warf ein, dass eine Erhöhung zwar im Augenblick nicht notwendig sei, aber im Hinblick auf zukünftige Aufgaben (Erhalt von Schulen und Freibad, Kauf von Grundstücken) dem Markt Handlungsspielraum gebe. Dies ließe sich, so zeigte Franz Hölzl am Beispiel Holzkirchen bei München, auch anders erreichen. Dort hätte gerade ein dauerhaft zugesicherter, niedriger Gewerbesteuer-Hebesatz von 300 Prozent dazu geführt hätte, dass sich ein Großkonzern dort niedergelassen hätte, und in seinem Schlepptau mehrere Mittelständler. Gerade der niedrige Hebesatz hätte der Gemeinde mehr Arbeitsplätze und mehr Einnahmen beschert.

 

Kleine Ortsumgehung

 

Die Notwendigkeit des Baus der kleinen Ortsumgehung unterstrich Marktrat Hans Jörg Wagmann in seinem Vortrag. Das Zentrum von Fürstenzell müssen entlastet werden, das erstellte Verkehrsgutachten geht von 2300 Fahrzeugen aus, die dann nicht mehr täglich durch den Ort fahren müssten. Die Spange zwischen Aral-Tankstelle an der Passauer Straße und Bauhof an der Bahnhofstraße wäre ungefähr einen Kilometer lang. Mit dem Anschluss der Schulstraße an die Umgehung könnten auch große Teile des Schulverkehrs aus dem Zentrum herausgehalten werden und weitere Entlastung gerade in den Stoßzeiten bringen. Der Markt könne diese Kreisstraße selbst in Sonderbaulast errichten, und bekomme vom Freistaat Bayern 80 % Zuschuss. Die Entscheidung für die kleine Umgehung sei ja vom Marktrat bereits getroffen worden, nun sei es Zeit, diesen Beschluss umzusetzen. Wagmann kündigte eine Begehung der geplanten Trasse mit dem Marktrat, interessierten Bürgern und Anliegern an.

 

Ortskernsanierung Fürstenzell

 

Marktrat Konrad Sedlmayr stellte dar, dass der Markt Fürstenzell vor rund 30 Jahren einen Antrag auf Städtebauförderung gestellt hatte und 1986 mit dem Ortskern in das Städtebauförderungsprogramm Bund/Länder aufgenommen wurde. Im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept werden nun die Grundzüge der anzustrebenden Entwicklung aufgezeigt und bilden die Grundlage für die folgenden Entwurfs- und Ausführungsplanungen konkreter Maßnahmen. Unter Beteiligung der BU/CWG, vertreten durch Hans Jörg Wagmann und Josef Asen in den Arbeitskreisen Kultur und Ökologie, konnten viele Anregungen in das Gesamtkonzept übertragen werden. Kernstück sei die Passauer Straße, die etwa ab 2018 zur Baustelle werden soll.  Das Konzept soll bis ca. 2021 umgesetzt werden und kostet circa elf Millionen Euro. Im Moment rechnet der Kämmerer mit einem Zuschuss in Höhe von 60 %.

 

Aktuelle politische Situation in der Marktgemeinde

Auf einzelne Ereignisse in der Kommunalpolitik ging Marktrat Dr. Josef Hechberger ein, u.a. die von der BU/CWG angestoßene Erarbeitung eines Grundsatzpapiers „Gemeindeentwicklung Markt Fürstenzell“, das kulturelle Auf und Ab – auf der einen Seite die Verleihung des Kulturpreises des Landkreises an Cella Principum, auf der anderen das Rausfallen als Veranstaltungsort der Europäischen Wochen. Und er beschäftigte sich mit dringenden Erfordernissen der Ortsteile, wie die Ausweisung von Bauland und die Breitbandversorgung auch in abgelegenen Außenbereichen, um junge Leute in der Region halten zu können. 

 

23.02.2017: Einladung zum kommunalpolitischen Aschermittwoch

Auch in diesem Jahr pflegt die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft die Tradition des kommunalpolitischen Aschermittwochs: Sie lädt dazu am 1. März um 19.00 Uhr ins Gasthaus Schuhwerk, Irsham alle Mitglieder, Freunde und Förderer ein, Gäste sind herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Fischessen werden drei kurzen Vorträgen wichtige kommunalpolitische Themen aufgegriffen, die gerade die Bürger der Marktgemeinde beschäftigen: Marktrat Konrad Sedlmayr wird einen Überblick über den aktuellen Stand der Ortsanierung Fürstenzell geben, mit dem Thema „Kleine Ortsumgehung Fürstenzell – Überfällig oder überflüssig“ wird sich Marktrat Hans Jörg Wagmann auseinandersetzen, der Vortrag von Dr. Franz Hölzl beschäftigt sich mit der Thematik „Gewerbesteuer als Standortfaktor – War der Beschluss auf Nicht-Erhöhung im Jahr 2015 richtig?“. Daneben wird Marktrat Dr. Josef Hechberger allgemeine Informationen zum aktuellen politischen Geschehen in der Marktgemeinde geben.

26.01.2017: Europäische Wochen ohne Fürstenzell

Schade, nun ist doch eingetreten, was sich im Herbst 2016 schon angedeutet hatte: In 2017 bleibt Fürstenzell nur die Zuschauerrolle als Veranstaltungsort der Europäischen Wochen (EW). Auch ein spätes Gespräch des Bürgermeisters mit dem neuen Intendanten, Thomas Bauer, im Dezember konnte da keine Wende mehr herbeiführen. Eine jahrzehntelange Tradition erfährt damit einen gewaltigen Einschnitt. Das heisst: Es ist hoffentlich nicht das Aus sein für Fürstenzell als Veranstaltungsort der EW, aber technisch-künstlerische Gründe und ein Eindampfen des Veranstaltungskalenders lassen in diesem Jahr Fürstenzell außen vor. Sehr schade, hat sich doch grade der Ort in den letzten Jahren wieder einen Namen gemacht als „einer der wichtigsten Kulturstandorte im Landkreis“, wie Landrat Franz Meyer stets betont. Mit der Verleihung des Kulturpreises des Landkreises Passau an den Verein Cella Principum erfuhr diese Blüte einen vorläufigen Höhepunkt, umso größer ist nun die Enttäuschung. Es ist zu hoffen, dass dies wirklich nur ein einmaliges Pausieren ist, und Fürstenzell im Jahr 2018 wieder Gastgeber der Europäischen Wochen sein darf.

 

24.01.2017: Die Datenautobahn muss auch den Norden erreichen!

Quelle: MS office/cliparts
Quelle: MS office/cliparts

Schnelles Internet für den Norden der Marktgemeinde, dazu gab es in der letzten Marktratssitzung eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Voglarn wird nun demnächst an das schnelle Internet angeschlossen (Los 1), der Auftrag dazu wurde im Plenum vergeben. Die schlechte Nachricht: Die Fördergelder des Freistaates Bayern sind nun in Fürstenzell verbraucht, was heißt: Los 2 mit den Ortsteilen Steinhügl, Hofmark, Strass und Obereichet muss weiter vertröstet werden. Ein klarer Wettbewerbsnachteil für die ansässigen Unternehmen und Landwirte, wie Dr. Josef Hechberger anmerkte. Während in Fürstenzell von Verbindungsgeschwindigkeiten von 200 Mbit/s gesprochen wird, werden hier nur 1 -3 Mbit/s erreicht. Viel zu wenig, um vernünftig arbeiten zu können. Nun sollen Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden, für die sich die Marktgemeinde schon angemeldet hat. Das Versprechen der Staatsregierung, bis 2018 ganz Bayern ans schnelle Netz zu bekommen, wird wahrscheinlich ein Wettlauf gegen die Zeit. Mit einem hoffentlich guten Ausgang, so hoffen Unternehmen, Landwirte und Privatpersonen aus dem Norden der Marktgemeinde.

 

 

09.01.2017: Max Strahberger ist neuer Schafkopf-Meister

 Zum 27. Mal lockte das traditionelle Schafkopfturnier der BU/CWG zahlreiche Kartler ins Gasthaus Alte Post in Fürstenzell. An elf Tischen im vollbesetzten Saal wurde wieder um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gespielt - und auch um schöne Geld- und Sachpreise. Wie in den vergangenen Jahren hatten Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Mitarbeiter das Turnier sehr gut organisiert, Reinhold Wallner fungierte als souveräner Spielleiter. Den Sieg sicherte sich Max Strahberger (150 Punkte), der zweite Platz ging an Andreas Vonnahme (143 Punkte), den 3. Platz errang der letztjährige Sieger, Reinhold Scheibenzuber (100 Punkte). Die drei Erstplatzierten erhielten aus den Händen von BU/CWG- Vorsitzendem Hans Wagmann und Dr. Franz Hölzl Geldprämien, die Nächstplatzierten konnten sich über attraktive Sachpreise freuen. 

 

Danke an diese Spender: Uhren Hatzmann, Fa. Max Steinleitner, Fa. Ziegelei Erbesdobler, Abundus Fürstenzell, VR-Bank Fzell, Sparkasse Fürstenzell, Apotheke Burgstaller, Frau Pree, REWE Fzell, ARAL Tankstelle, Autohaus Ringler, Baumaschinen Mörtlbauer, Aspertsham, Hofladen Robert Allmannsberger, Wagmann Ing., Kaufhaus Zöls, Lagerhaus Aspertsham.

 

 

01.01.2017: Gutes, neues Jahr!

Die BU/CWG wünscht ein gutes Neues Jahr 2017! Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden und Unterstützern und meinen, 2016 wieder gute Gemeindepolitik gemacht zu haben. Es hat sich viel getan in diesem Jahr, in der Gemeinde aber auch intern bei uns. Wir sind weiter gut aufgestellt, der Zusammenhalt in unserer Vereinigung ist groß, unsere drei Markträte sind stets auf einer Linie und so wollen wir Fürstenzell auch 2017 weiter nach vorne bringen. In einer kleinen Arbeitssitzung haben wir am Silvestertag die ersten Weichen gestellt ...

 

 

29.12.2016: Fürstenzeller Schafkopf-Meister gesucht

Sein traditionelles Preis-Schafkopfen veranstaltet die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft am Freitag, 6. Januar 2017 im Gasthaus zur Alten Post am Marktplatz. Bereits zum 27. Mal wird der Fürstenzeller Schafkopfmeister gesucht, der sich über eine Siegprämie von 150 EUR freuen darf. Neben weiteren Geldpreisen gibt es auch noch zahlreiche attraktive Sachpreise für die Nächstplatzierten. Schirmherr der Veranstaltung ist Kreisrat Ludwig Danner. Die Einschreibung startet ab 18.30 Uhr, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

 

Quelle: MS Office/Cliparts
Quelle: MS Office/Cliparts

23.11.2016: Sitzungsgelder für indische Straßenkinder

v.li. Hans Jörg Wagmann, Pater Joseph, Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr
v.li. Hans Jörg Wagmann, Pater Joseph, Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr

Auf der letzten Fraktionssitzung der BU/CWG Fürstenzell waren sich die drei Markträte Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann schnell einig. Ein großer Teil des Geldes, das sie in diesem Jahr als Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Marktratssitzungen erhalten haben, soll an die Ordensgemeinschaft „Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales“ gehen. Dieser gehört auch der Fürstenzeller Pfarrvikar Pater Joseph Amalraj an. Der Orden führt in Indien ein Projekt für Straßenkinder, überwiegend Waisen und Halbwaisen durch, die in bisher drei Kinderdörfern kostenlose Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Schulbildung erhalten. „Wir wollen sie aus ihrer verzweifelten Lebenssituation herausholen und ihnen die Möglichkeit geben, später ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, wie andere Kinder auch“, so Pater Joseph hoffnungsfroh. Zur Unterstützung dieser Arbeit überreichten ihm die drei Markträte einen Spendenscheck in Höhe von 500 EUR, worüber er sich sehr freute. Pater Joseph wird die Spende persönlich den Projektverantwortlichen im Kinderdorf übergeben, wenn er im Januar mit dem Pfarrverband Fürstenzell seine Heimat besucht.

20.10.2016: Ein kleines Dankeschön für Rita Silbereisen und Eva Schütz!

v.li. Hans Jörg Wagmann, Rita Silbereisen, Eva Schütz, Josef Hechberger
v.li. Hans Jörg Wagmann, Rita Silbereisen, Eva Schütz, Josef Hechberger

Spät, aber deswegen nicht weniger herzlich: Als Dankeschön für ihren Vortrag beim Politischen Aschermittwoch der Bürgerunion/CWG  Fürstenzell überreichten unsere Markträte Hans Jörg Wagmann und Josef Hechberger den beiden Referentinnen Rita Silbereisen und Eva Schütz vom Ring junger Landfrauen Fürstenzell farbenfrohe Herbst-Blumensträuße!  Sie staunten dann nicht schlecht, als sie nach Kaffee und Kuchen gleich zur Arbeit eingespannt wurden - denn die nächste Einladung musste an die Mitglieder des Rings junger Landfrauen versendet werden. Am 18. November veranstaltet dieser nämlich ab 19.30 Uhr den traditionellen Kathreintanz im Gasthaus Lustinger, Bad Höhenstadt. Auch die Mitglieder der BU/CWG sind herzlich eingeladen!

 

 

19.10.2016: Warten auf eigene WLAN-Lösungen für Fürstenzell

Bildquelle: MS Office/Cliparts
Bildquelle: MS Office/Cliparts

Ohne Internet geht es heute nicht mehr. Bei der letzten Marktratssitzung haben wir den Antrag eingebracht, jährlich fix 1000 Euro für eigene WLAN-Lösungen im Haushalt einzustellen. Mit einem solchen Jahresbudget bekämen wir deutlich mehr auf die Reihe als mit dem staatlich geförderten BayernWLAN, das nur 2 Standorte mit geringer Flächenabdeckung ermöglicht hätte. Das mobile Internet betrifft alle Bereiche: Beruf, Schule, Freizeit und Sport, man lese nur die heutige PNP: "Bezirksliga Ost: Fürstenzell – Hebertsfelden 3:1 (...) Die Mannschaften kickten übrigens in Bad Höhenstadt, deshalb funktionierte der BFV-Live-Ticker nicht." In München schmunzelt man darüber (Grüße an die abgewanderten FCF-Fans in der Großstadt), bei uns ist es leider bitterer Alltag: Wir haben in mehreren Ortsteilen das Problem, dass es kein mobiles Internet gibt. Wo keine Handynetz, gibt es auch kein mobiles Internet (Irsham, Voglarn, Gurlarn, Bad Höhenstadt ...). Das ist ein echtes Problem - nicht nur für unsere jungen Mitbürger. WLAN ist in diesen Bereichen die einzige machbare Lösung. Unser Antrag wurde abgelehnt, der Marktrat folgte dem abgewandelten Vorschlag von Herrn Bürgermeister Hammer "eine Prioritätenliste für Hotspots in Fürstenzell und den Außenorten aufzustellen und diese abzuarbeiten, ohne sich jetzt bereits auf eine Zahl festzulegen." Na immerhin haben wir was erreicht, schau ma mal!

 

 

19.10.2016: Ein kleines Dorf will hoch hinaus

Sie bereiten sich auf den Besuch der Bewertungskommission vor (stehend v.li.): Anton Maroth, Bettina Weideneder, Franz Bock, Norbert Reindl, Julia Ebner und Alois Wimmer
Sie bereiten sich auf den Besuch der Bewertungskommission vor (stehend v.li.): Anton Maroth, Bettina Weideneder, Franz Bock, Norbert Reindl, Julia Ebner und Alois Wimmer

Richtig herausgeputzt hat sich das kleine Dorf Voglarn in den letzten Jahren. Die Durchführung des Dorferneuerungsprojektes war ein voller Erfolg – darin sind sich alle einig, die heute den Ort mit seinen knapp hundert Einwohnern besuchen, auch Bürgermeister Manfred Hammer. Auf sein Anraten hin nimmt Voglarn am bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ teil. Gibt es eine Würdigung der gemeinschaftlichen Anstrengungen nun auch von höherer Stelle? Erster wichtiger Termin wird der 8. November sein, wenn eine Jury des Landkreises mit Bürgermeister Hammer eine Visitation durchführt.

 

Darauf bereiten sich im Augenblick Marktrat Anton Maroth und sein Planungsteam mit Alois Wimmer, Norbert Reindl, Julia Ebner, Bettina Weideneder und Franz Bock vor. Auf einer Informationsveranstaltung im Feuerwehrhaus wurde den Voglarnern ein Zwischenbericht über den Stand der Vorbereitungen gegeben, und Maßnahmen für die nächsten Wochen beschlossen. „Wenn man sich die Bewertungskriterien dieses Dorfwettbewerbs ansieht, muss man feststellen: Sie sind sehr anspruchsvoll, aber unser Dorf braucht sich keineswegs zu verstecken“, so Maroth. Im Vordergrund stehen Themen wie wirtschaftliche Initiativen im Dorf, soziale und kulturelle Aktivitäten der Dorfgemeinschaft, bauliche Anlagen und gestalterische Elemente, Grüngestaltung und das Bemühen um die Erhaltung schützenswerter Landschaften. „Und hier haben wir schon was zu bieten“, ist Maroth überzeugt. Aufgabe der Planungsgruppe ist es nun, bis 8. November eine attraktive Präsentation des Ortes vorzubereiten, wenn die fünfköpfige Jury des Landkreises, die sich aus Fachleuten von Behörden und Verbänden zusammensetzt, nach Voglarn kommt. Die Entscheidung, ob das Dorf zu den Gewinnern auf Kreisebene zählt und damit ein Runde weiter kommt, fällt im Dezember. Als nächstes würde dann der Bezirksentscheid im Sommer 2017 warten.

 

 

13.07.2016: Ludwig Danner neuer Ehrenbürger von Fürstenzell

Manfred Hammer (li.) und der neue Ehrenbürger Ludwig Danner
Manfred Hammer (li.) und der neue Ehrenbürger Ludwig Danner

Fürstenzell hat einen neuen Ehrenbürger. Ludwig Danner, langjährige Spitzenkraft der BU/CWG, wurde in einem Festakt an der Mittelschule von Bürgermeister Manfred Hammer die Ehrenbürgerwürde verliehen. Der Marktgemeinderat hatte sich einstimmig dafür ausgesprochen. Danner selbst gehörte dem Gremium über 30 Jahre an. Und keiner hat diese Auszeichnung mehr verdient als er. Dies wurde auch deutlich, als die Festredner (Franz Meyer, Walter Taubeneder, Gerd Sonnleitner, Robert Schnellhammer, Hans Koller, Hans Jörg Wagmann) versuchten seine Leistungen über diesen langen Zeitraum in Worte zu fassen. Allen Laudationes war eines gemeinsam: Sie würdigten Ludwig Danner als Menschen, der immer mit beiden Beinen im Leben stand, geerdet, kompetent, engagiert, pragmatisch, humorvoll. Die BU/CWG-Fraktion überreichte Ludwig Danner und seiner Frau Marianne einen guten Tropfen, verbunden mit dem Wunsch, dass er noch sehr oft mit seinen „Zöglingen“ in geselliger Runde zusammensitzen möge. Beim anschließenden Stehempfang wurde der neue Ehrenbürger in lockerer Runde gebührend gefeiert.

10.06.2016: Großes Gewinnspiel beim Bürgerfest am 18. Juni mit "smartzell.org"

smartZELL.org – Ein Klosterdorf geht neue Wege

Das „Edutainment“-Portal des Arbeitskreises Kultur (aKKu) vereint Bildung & Entertainment und soll Schülern und Jugendlichen die Geschichte und die Besonderheiten unseres Klosterortes nahe bringen. Auch Touristen sollen per Smartphone geführt und mit fundierten historischen Informationen bedient werden. Der Einstieg erfolgt über sogenannte QR-Codes, die an den Sehenswürdigkeiten angebracht und mit dem Smartphone gescannt werden, schon gelangt man auf das interaktive Portal. Auch ein virtueller Rundgang durch die seit 9 Jahren verschlossene Klosterbibliothek wird möglich!

„smartZELL“ wird am Bürgerfest um 18:00 Uhr aktiviert. Vorher werden Kinder und Jugendliche auf eine „Schnitzeljagd“ durch das Klosterareal geschickt. Es gibt tolle Preise zu gewinnen: Ein Smartphone, einen Rundflug um Fürstenzell, sowie eine Gruppenführung in die Glockentürme der Klosterkirche.

10.06.2016: Bürgerfest am 18. Juni 2016 - Da rockt der Markt!

Die Marktgemeinde wird ihren Bürgern und Gästen aus nah und fern auch in diesem Jahr ein buntes Programm mit Musik, Tanz, Sport, Kultur und kulinarischen Genüssen bieten und an die Erfolgsgeschichte der vergangenen  Bürgerfeste mit tausenden Feiernden anknüpfen.

 

Dabei zählen Bürgermeister Manfred Hammer und das Organisationsteam mit Barbara Eichberger, Regina Danner und Hans-Jörg Wagmann wieder voll auf die Unterstützung der örtlichen Vereine, Feuerwehren, Gastwirte und Unternehmen.

Gefeiert wird im Zentrum vom Vorplatz der Portenkirche über den Marienplatz bis zur Inneren Bahnhofstraße.

25.05.2016: Johann Wagmann führt nun die BU/CWG an

Die neue Vorstandschaft (v.li.): Dr. Josef Hechberger, Hans Ebner, Hans Jörg Wagmann, Lydia Winklhofer, Johann Wagmann, Sabine Rottbauer, Ludwig Danner, Dr. Franz Hölzl, Konrad Sedlmayr, Tobias Hofbauer, Josef Asen.
Die neue Vorstandschaft (v.li.): Dr. Josef Hechberger, Hans Ebner, Hans Jörg Wagmann, Lydia Winklhofer, Johann Wagmann, Sabine Rottbauer, Ludwig Danner, Dr. Franz Hölzl, Konrad Sedlmayr, Tobias Hofbauer, Josef Asen.

Für Ludwig Danner, der 27 Jahre an der Spitze des Vereins stand und nun politisch und beruflich kürzer treten will, konnte ein sehr kompetenter Nachfolger gefunden werden: Johann Wagmann wird nun als Vorsitzender die Geschicke der BU/CWG lenken. Durch seine langjährige berufliche Tätigkeit als Planungsingenieur, zuletzt als Inhaber des Planungsbüros Wagmann Ingenieure, und seine Erfahrungen in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit sind Führungsverantwortung und kommunalpolitische Zusammenhänge für ihn alles andere als Neuland. Dies war die wichtigste Personalie auf der Jahreshauptversammlung der Gruppierung im Gasthaus Schuhwerk.

Die weiteren Ergebnisse: Als stellvertretende Vorsitzende wurden die Markträte Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann gewählt, neuer Kassier ist Tobias Hofbauer, seine Stellvertreterin Lydia Winklhofer, Geschäftsführer bleibt Dr. Franz Hölzl, seine Stellvertreterin Sabine Rottbauer, Kassenprüfer sind weiterhin Hans Ebner und Max Steinleitner. Als Beisitzer wurden gewählt: Josef Asen, Berthold Hein, Lydia Winklhofer, Sabine Rottbauer, Ludwig Danner und Bernd Knispel.

 

 

19.05.2016: Private Projektpartner gesucht!

Quelle: www.lebenfindetinnenstadt.de
Quelle: www.lebenfindetinnenstadt.de

Der Markt Fürstenzell lässt zurzeit ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) im Rahmen der Städtebauförderung erarbeiten. Die allgemeine funktionale und gestalterische Aufwertung der Ortsmitte ist eines der Ziele, welches der Markt in den nächsten Jahren verfolgen möchte. Der Markt kann diese Zukunftsaufgaben aber nicht alleine bewältigen, sondern ist auf die Mitwirkungsbereitschaft der Bürger und Gewerbetreibenden angewiesen.

 

 Jede Gemeinde, die Mittel aus der Städtebauförderung des Bundes und der Länder erhält, kann für besondere Anliegen von Bürgern und Gewerbetreibenden einen Projektfonds einrichten. Der Fonds finanziert sich i.d.R. zu mindestens 50 Prozent aus privaten Mitteln und wird zu gleichen Teilen aus Mitteln der Städtebauförderung kofinanziert. Das bedeutet: Jeder Euro, der aus privatem Vermögen in den Projektfonds eingezahlt wird, wird mit dem gleichen Betrag aus dem Etat der Städtebauförderung (Bund, Land, Kommune) bezuschusst. Der Projektfonds in Kürze:

 

Wer soll mitmachen? Grundstücks- und Immobilieneigentümer, Unternehmen, Gewerbetreibende, Einzelunternehmer, Gastronomen, Gewerbeverein, Unternehmen außerhalb des Erneuerungsgebiets, Bürgerinnen und Bürger.

Was sind die Ziele? Unbürokratische Umsetzung von Pilot- und Impulsprojekten zur Standortaufwertung, Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Ortskern, Imageförderung und Profilbildung des Ortskerns, Anreize und Impulse zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der im Ortskern tätigen Unternehmen etc.

Wer bestimmt über Maßnahmen und den Einsatz der Mittel? Eine Lenkungsgruppe (10-12  Personen), die noch zu bestimmen ist und paritätisch besetzt wird zwischen Vertretern der Marktgemeinde und Vertretern der privaten Einzahler. Treffen: 2-3-Mal/Jahr.

Was haben die Projektpartner davon? Image- und Werbeeffekte durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation an attraktiven Veranstaltungen im Ortskern, Mitglied einer ständigen Ideenwerkstatt für den Markt, Profitieren von Verbundprojekten (z.B. gemeinsame Weihnachtsbeleuchtung, Festbeflaggung, Kulturprojekte im Ortskern etc.)

An wen können sich Interessenten wenden? An den Markt Fürstenzell.

 

 

10.03.2016: Mitgliederwerbung - So machen es die jungen Landfrauen!

Selbstbewusst, charmant und eloquent – so traten die beiden Referentinnen Rita Silbereisen (32, re.) und Eva Schütz (23, li.) vom Ring junger Landfrauen Fürstenzell beim 25. Politischen Aschermittwoch der BU/CWG auf. Ihr Thema: „Jung, dynamisch und erfolgreich in der Mitgliederwerbung – Vorbild für Vereine und politische Gruppierungen?“

Den Zuhörern im Gasthaus Schuhwerk wurde schnell klar, dass dieser Verein nicht zufällig innerhalb kurzer Zeit auf über 250 Mitglieder angewachsen ist. Nach ihrer Aussage sind es vor allem pfiffige Ideen, die neue Mitglieder anziehen und bestehende Mitglieder gar nicht über einen Austritt nachdenken lassen. Das A und O deshalb: Ein vielfältiges und spannendes Angebot an Themen und Aktivitäten, denn die Mitgliederschar ist bei ihnen sehr heterogen. Landfrauen sind sie natürlich alle, weil sie auf dem Land leben. Sie sind aber keineswegs nur in der Landwirtschaft tätig, sondern in verschiedensten Berufen. Wichtig sei es daher, immer mit einem Ohr „bei den Leuten“ zu sein, und deren Anregungen und Wünsche in die Programmplanung mit einzubeziehen. Konkrete Beispiele für ihre Aktivitäten? Sie organisieren Tanzveranstaltungen oder Faschingsbälle, backen, nähen und basteln zusammen, binden Adventskränze, verkaufen ihr Selbstgemachtes auf Volksfesten, sie besuchen und unterstützen regionale Betriebe, machen Ausflüge für Familien oder arbeiten mit anderen Vereinen in verschiedensten Bereichen zusammen und so weiter. Auf dem neuesten Stand sei man, wenn man ihre Homepage und die Facebook-Seiten aufrufe, so Rita Silbereisen und Eva Schütz.  Mit den launigen Worten „Und habt immer einen Mitgliedsantrag in der Tasche. Spontanität ist die halbe Miete!“ endeten die beiden Referentinnen. Vorsitzender Ludwig Danner und Fraktionssprecher Hans Jörg Wagmann dankten für den frischen und informativen Vortrag und waren sich einig: „Da kann man sich Einiges abschauen!“

03.02.2016: Frauen-Duo wird beim polit. Aschermittwoch sprechen

Auch in diesem Jahr pflegt die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft Fürstenzell die Tradition des kommunalpolitischen Aschermittwochs. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Gasthaus Schuhwerk in Irsham. Wie immer folgt auf das gemeinsame Fischessen ein Vortrag zu einem für das Gemeinschaftsleben relevanten Thema.

In diesem Jahr treten zum ersten Mal zwei Frauen auf die Bühne. Rita Silbereisen (re.)  und Eva Schütz (li.) vom „Ring junger Landfrauen Fürstenzell“ sprechen zum Thema „Jung, dynamisch und erfolgreich in der Mitgliederwerbung – Ein Vorbild für Vereine und politische Gruppierungen?“ Sie stehen an der Spitze eines rührigen Vereins, der seit seiner Gründung im Jahr 2000 eine rasante Mitgliederentwicklung genommen hat und mittlerweile bei über 200 angekommen ist. Wie sie das geschafft haben und was das Geheimnis ihres Erfolgs ist, dazu werden die beiden Referentinnen Einblicke in ihre Arbeit gewähren. Im Anschluss daran wird Fraktionssprecher Hans Jörg Wagmann zu aktuell anstehenden Themen in der Gemeindepolitik Stellung nehmen. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende der BU/CWG, Ludwig Danner. Gäste sind herzlich willkommen!

01.02.2016: Der Kreisverkehr an der Schlecker-Kreuzung kommt nicht!

Nach jahrelangen Diskussionen und einem in großen Teilen der Bevölkerung für gut befundenen Probebetrieb, was den Verkehrsfluss angeht, kam nun das Aus für den Kreisverkehr an der Schlecker-Kreuzung. Der große Haken an der Sache: Das Problem der Sicherheit für die Fußgänger konnte nie gelöst werden, die gewünschten Querungshilfen scheiterten an Vorschriften und an den räumlichen Verhältnissen. Ein weiteres, der Platznot geschuldetes Problem: Die LKWs mussten beim Rechtsabbiegen auf die Gegenfahrbahn. Auch bei einem Ausbau mit größerem Durchmesser als beim derzeitigen Provisorium kann dies nicht vermieden werden.

Nun kam das eindeutige Signal vom Staatlichen Bauamt: Es lehnt einen Kreisverkehr an der Schlecker-Kreuzung ab, eine entsprechende Stellungnahme geht an die Oberste Baubehörde. Stattdessen kommt eine intelligente Ampellösung, mit eventuell einer Vorschaltampel an der Einmündung beim Kaufhaus Zöls. Die Lichtsignalanlage sei ausreichend leistungsfähig, größere Staus würden gemäß Bauamt nicht auftreten. Damit war die Entscheidung gegen den Kreisel im Prinzip schon vor der Sitzung gefallen, der Marktrat schloss sich mit zwei Gegenstimmen dieser Entscheidung an.

Die Frage, die sich nun aber stellt, ist: Wie ist zu verhindern, dass die Autofahrer der Ampel aus dem Weg gehen und Abkürzungen über die Innere Bahnhofstraße, den Marienplatz und die Baugebiete benutzen? Der überörtliche Verkehr gehört auf die Staatsstraßen und nicht auf die Gemeindestraßen. Verkehrsberuhigte Zonen wären ein Ansatz, so das Plenum, spürbare Entlastung würde aber die kleine Umgehung bringen. Darum forderte Hans Jörg Wagmann in seinem Redebetrag die zügige Ausweisung der Trasse im Flächennutzungsplan, damit der letzte noch mögliche Bypass um das Ortszentrum nicht verbaut werden kann.

26.01.2016: Personelle Änderungen in der BU/CWG-Fraktion

Die drei amtierenden Markträte (v.li.): Dr. Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr
Die drei amtierenden Markträte (v.li.): Dr. Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr

Mit personellen Änderungen geht die BU/CWG- Fraktion ins Jahr 2016. Zum einen rückt für den langjährigen Marktrat Ludwig Danner, der Anfang Dezember seinen Rücktritt erklärte (siehe unten), Dr. Josef Hechberger (51) in den Marktgemeinderat nach. Seine Schwerpunkte sind Kultur, Schulen, Informationstechnologie, Vereine. Auf der Marktrats-Sitzung vom 21. Januar 2016 wurde er von Bürgermeister Manfred Hammer  vereidigt.

Zum anderen wechselte zu Jahresbeginn BU/CWG-Marktrat Josef Zerer zur CSU-Fraktion, so dass die BU/CWG ab sofort nur noch mit drei Markträten im Marktgemeinderat vertreten ist: Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr und Dr. Josef Hechberger. Aber Fraktionsvorsitzender Wagmann gab sich gleich nach dieser überraschenden Entscheidung kämpferisch: „Wir wollen hier nicht nachtarocken, sondern sehen es als eine große Herausforderung an. Wir wollen uns mit harter Arbeit und überzeugenden Konzepten bei den nächsten Wahlen im Jahr 2020 dieses vierte Mandat wieder zurückholen.“

07.01.2016: Reinhold Scheibenzuber neuer Titelträger

Zum 26. Mal lockte das traditionelle Schafkopfturnier der BU/CWG zahlreiche Kartler ins Gasthaus Alte Post in Fürstenzell. An vierzehn Tischen im vollbesetzten Saal wurde wieder um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gespielt - und auch um schöne Geld- und Sachpreise. Wie in den vergangenen Jahren hatten Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Mitarbeiter das Turnier sehr gut organisiert, die Spielleitung lag in den Händen von Reinhold Wallner. Den Sieg und somit den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters sicherte sich Reinhold Scheibenzuber (3. von re., 154 Punkte), der zweite Platz ging an Helga Gerweck  (2. von re., 109 Punkte), den 3. Platz errang Georg Philipp (3. von li., 85 Punkte), es folgten Hermann Dick (71 Punkte) und Norbert Moser (52 Punkte). Die fünf Erstplatzierten erhielten aus den Händen von Schirmherr und Marktrat Hans Jörg Wagmann und BU/CWG- Vorsitzendem Ludwig Danner Geldprämien, die Nächstplatzierten konnten sich über Sachpreise freuen.

Termine

16. Mai, 19.00 Uhr:

Sitzung des Marktgemeinderats (Rathaus)

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Aktualisiert am: 30.04.2019