Aktuelles aus der Marktgemeinde

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten der BU/CWG. Wir informieren Sie an dieser Stelle über neueste Entwicklungen und Ereignisse in unserer Gemeinde und darüber hinaus, und über Aktionen und Termine unserer Gruppierung.

25.08.2020: BU/CWG sagte Dankeschön

Zu ihrem traditionellen Sommerfest lud die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft Fürstenzell ihre Mitglieder ein, dieses Mal nach Fünfeichen bei Engertsham. Markträtin Rita Silbereisen und ihr Mann hatten eine offene Scheune auf ihrem Hof zur Verfügung gestellt und mit farbenfrohem Dekor Hüttenatmosphäre hineingezaubert. Das Publikum war bunt gemischt, von jung bis alt, von politisch Interessierten bis hin zu den zahlreich erschienenen Listenkandidaten. Besonders freute es Vorstand Johann Wagmann, neben 2. Bürgermeisterin Uschi Berchtold auch zwei „Senatoren“ begrüßen zu können, die der Gruppierung nach wie vor nahestehen: Die Ehrenbürger Ludwig Danner und Walter Berchtold. Wagmann merkte in seiner Begrüßung an, dass das Festessen vor allem als ein verspätetes Dankeschön für den arbeitsintensiven und erfolgreichen Kommunal-Wahlkampf gedacht sei. Er freue sich, dass die BU/CWG nun erstmals mit fünf Markträten im Fürstenzeller Rathaus vertreten sei. Bis weit nach Mitternacht saß man in gemütlicher Runde zusammen und diskutierte ausgiebig über aktuelle und künftige kommunalpolitische Themen.

 

 

11.08.2020: Ein Sommernachtstraum in Bad Höhenstadt

Einen optischen und akustischen Sommernachtstraum erlebten die knapp 200 Besucher der Musiknacht am Sonnentempel in Bad Höhenstadt, die von der BU/CWG Fürstenzell organisiert wurde. Der in rötliches Scheinwerferlicht getauchte "Sonnentempel" mit seinem gartenähnlichen - und nach außen hin durch Bäume und Sträucher abgeschlossenen -  Vorplatz bildete eine stimmungsvolle Kulisse und ein einzigartiges Ambiente für diesen Musikabend. Auf der Freiluft-Bühne sorgte die bekannte Passauer Band „At the Diner“ mit ihrem breit gefächerten Repertoire von Rock bis Jazz für glänzende Stimmung unter den Besuchern. Auch kulinarisch war Traumhaftes geboten: Die Zwetschgen-Bavesen und die Pizza-Fleckerl vom Ring junger Landfrauen und Landwirte schmeckten hervorragend und fanden reißenden Absatz. Die Organisatoren um Eva Graml, Rita Silbereisen, Hans Jörg Wagmann und Tobias Hofbauer waren am Ende mit dem Verlauf der Veranstaltung hochzufrieden und freuten sich über viele positive Rückmeldungen.

 

 

20.07.2020: SmartZELL - Ein ausgezeichnetes Projekt!

Große Freude bei Hans Jörg Wagmann, Marktrat und Sprecher des Arbeitskreises Kultur der Marktsanierung Fürstenzell, als er am 27. Mai eine Antwort der ILE Klosterwinkel erhielt. Seine Förderanfrage zur Unterstützung der Initiative „SmartZELL“, dem „Fürstenzeller Handy-Fremdenführer für die Hosentasche“ wurde positiv beschieden. Die Idee des Projektes: "SmartZELL" soll vor allem jungen Leuten und Touristen die Geschichte und die Besonderheiten des Klosterdorfs näher bringen. Und so einfach geht es: Vor Sehenswürdigkeiten wie der Pfarrkirche, der Portenkirche oder dem Barockbogen werden so genannte QR-Codes angebracht. Diese werden mit dem Handy eingescannt und bringen sofort alles Wissenswerte mit Fotos oder Videos und Beschreibung auf das Handy-Display. Auch ein virtueller Rundgang durch die barocke Klosterbibliothek ist damit möglich, diese ist ja leider seit dem Verkauf nicht mehr öffentlich zugänglich. Mit den Fördergeldern soll die Sache nun richtig zum Laufen gebracht werden, u.a. durch die Anschaffung von heimischen Granitsteinen. Heimische Granitsteine? Durch die Installation von 7-QR-Code-Steinen aus heimischen Granit, die in die Vorflächen bodengleich eingelegt werden, soll der Einstieg an den 7 Stationen der Klostertour erleichtert und das Interesse der Besucher geweckt werden. Die geführte Klostertour ist dabei nur der erste Baustein, ein Ausbau des Portals um weitere Touren ist jederheit möglich. Die Initiatoren sind vom Erfolg von „SmartZELL“ überzeugt: „Mit diesem Edutainmant-Portal wollen wir neue, zeitgemäße Wege gehen und hoffen, dass Fürstenzell auch für immer mehr Touristen ein lohnenswertes Ziel wird“. Weitere Informationen zu SmartZELL: www.SmartZell.org

 

20.07.2020: Irshamer fordern mehr Verkehrssicherheit

Fürstenzell/Irsham. Zu einer Ortsbesichtigung hatten Irshamer Bürger Markträte und Mitglieder der BU/CWG eingeladen. Ihr Anliegen: Es müssen Maßnahmen getroffen werden, dass die Staatsstraße, die Irsham in den Hauptort im Westen und einen Ortsteil im Osten trennt, für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sicherer wird. Paradox ist: Nach jahrelangem Kampf und großer Unterstützung durch hiesige Landtagsabgeordnete gelang es, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h eingeführt wurde, die aber inzwischen auf 70 km/h hinaufgesetzt wurde. Grund: Bundesrechtliche Vorgaben wollen eine Harmonisierung der Geschwindigkeitsbeschränkungen außerorts auf 70 km/h erreichen. Was bei den Anliegern nur Kopfschütteln auslöste. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, von diesen Vorgaben im Einzelfall abzuweichen“, weiß Bernhard Lehner als Sprecher der Anlieger sehr genau. Mehrere schwere Unfälle zwischen der unübersichtlichen Kurve mit großem Gefälle, dem Bereich der Staatsstraßenquerung vom Westteil in den Ostteil und der hundert Meter entfernten Bushaltestelle, auch mit tödlichem Ausgang, wären nach Ansicht der Anlieger Grund genug, wieder ein Tempolimit von 60 km/h einzuführen. Auch für Transportunternehmer Stefan Dacherl eine Mindestforderung, denn: „Bis ich mit meinen Fahrzeugen in die Staatsstraße eingebogen bin, habe ich den Autofahrer schon vor meiner Fahrertür“. Gleiches berichtet Siegfried Schafflhuber, der die Einmündung mit seinen Hängergespannen mit Sorge nutzt. Gerade jetzt in Corona-Zeiten beobachtet Lehner zudem ein verstärktes Aufkommen an Radfahrern und Fußgängern, die die Staatsstraße an der noch dazu versetzten Kreuzung überqueren müssen. „Das heißt, sie müssen zusätzlich ein Stück am Staatsstraßenrand gehen. Zwischen den beidseitigen Schutzplanken ein gefährliches Unterfangen“, urteilte Fraktionssprecher Hans Jörg Wagmann. Dieses Schicksal teilen sie mit Fußgängern, die zur Bushaltestelle Richtung Passau wollen. Sie müssen sich auch zwischen Leitplanke und Fahrbahnbelag ihren Weg suchen. „Das Fahrgastaufkommen ist im Augenblick noch nicht so hoch, aber in Irsham wird viel gebaut, die Fahrgastzahlen werden steigen“, so Lehner. In der Diskussion mit den Anliegern wurden mehrere Möglichkeiten angerissen, die die Verkehrssicherheit an diesen neuralgischen Stellen erhöhen könnten, von Tempolimits, Geschwindigkeitskontrollen, Querungshilfen bis hin zu einem begleitenden Fuß- und Radweg. Als erste Maßnahme soll nach dem Willen der Betroffenen wieder eine Verkehrsschau durchgeführt werden, die die Verkehrssituation in Irsham neu bewertet. Das einmütige Urteil aller Teilnehmer: An der Verkehrssicherheit muss nachgebessert werden, bei dieser haarsträubenden Situation wohl auch mit baulichen Maßnahmen.

 

 

19.06.2020: Ortssanierung Fürstenzell - Unser Einsatz hat sich gelohnt!

Im Austausch vor Ort mit dem Fürstenzeller "Gesundheitspionier" Ludwig Burgstaller, einer der betroffenen Anlieger am Marktplatz.
Im Austausch vor Ort mit dem Fürstenzeller "Gesundheitspionier" Ludwig Burgstaller, einer der betroffenen Anlieger am Marktplatz.

Gestern hat der Marktrat einstimmig entschieden, den Vorentwurf zur 10-Millionen-schweren Ortskernsanierung erst nach Klärung der beiden offenen Themen "Busse" und "Anfahrbarkeit der Anwesen am Marktplatz von der Passauer Straße" abzusegnen. Für die Busse wird nun der Bereich Molkerei/südlicher Marienplatz geprüft (ggf. als ZOB mit Parkdeck), die Zufahrt zum Marktplatz muss für Anlieger nach Meinung des gesamten Marktrates aus beiden Richtungen erhalten bleiben, auch um unnötigen Verkehr im Ort zu vermeiden. Unser Antrag vom Oktober hat dazu beigetragen, dass diese beiden Themen intensiv bearbeitet und diskutiert wurden und wir jetzt auf einem guten Weg zu Nutzer-konformen Lösungen sind. In der vergangenen Woche hatten wir uns bei einem mehrstündigen Rundgang noch einmal intensiv mit den Problemstellungen auseinander gesetzt. Der Einsatz hat sich gelohnt! #bucwg #fuerstenzellnachvornebringen

 

10.06.2020: Wie soll es mit der Photovoltaik in Fürstenzell weitergehen?

W. Keßler stellte den Markträten sein PV-Projekt vor.
W. Keßler stellte den Markträten sein PV-Projekt vor.

Fürstenzell. Zwei PV-Freiflächenanlagen schauten sich die fünf Markträte der BU/CWG in Strass bei Jägerwirth an. Beide sind vom Marktgemeinderat genehmigt worden, sind inzwischen errichtet und werden demnächst ins Stromnetz eingespeist. Dies geht einher mit dem Grundsatzbeschluss des Marktgemeinderats vom November 2019, so viel Solarenergiegewinnung auf Freiflächen zuzulassen, bis ein Solarstrom-Versorgungsgrad von 100% des gesamten Stromverbrauchs der Marktgemeinde erreicht ist.

Diese Marke ist nun schneller erreicht als erwartet. Und: Es liegen aktuell weitere Anträge auf den Bau von Solaranlagen vor, so dass sich der Marktgemeinderat mit der Frage zu beschäftigen hat: Wird der Grundsatzbeschluss aufrechterhalten oder wird der Bau weiterer Anlagen möglich sein? Da in einer der nächsten Marktgemeinderatssitzungen eine Grundsatzdiskussion über weitere Solarprojekte durchgeführt werden soll, informierten sich die BU/CWG-Markträte über zwei kürzlich errichtete Freiflächenanlagen in Strass, eine davon kann nach einem Marktgemeinderats-Beschluss vom 19. Februar 2020 demnächst noch erweitert werden. Beide Anlagen beeinträchtigen weder das Landschaftsbild noch nehmen sie der Landwirtschaft fruchtbaren Boden weg, denn: Beide sind in ehemaligen Kiesgruben gebaut, von Siedlungen weit entfernt und kaum sichtbar, die Qualität der Böden minderwertig. Fraktionsvorsitzender Hans Jörg Wagmann meinte dazu: „Dies ist natürlich nicht der Regelfall. Oft wird gerade durch solche Solarparks und die begleitende Infrastruktur die Landschaft zersiedelt. Bei allen Vorteilen der Anlagen hat der gültige, kaum ein halbes Jahr alte Grundsatzbeschluss der Flächenbegrenzung schon seinen Sinn. Unsere Gemeinde hat bereits mit ca. 24 Freiflächenanlagen eine Vorreiterrolle in der Energiewende eingenommen.“ Die Gretchenfrage für die Markträte wird nun sein, ob die Marktgemeinde Fürstenzell in Zukunft noch mehr Solarstrom produzieren soll, und – bei positiver Entscheidung - unter welchen Bedingungen und mit welchen Standortkriterien.

 

 

27.05.2020: Ein Zaun für mehr Sicherheit

Jägerwirth. Welches Maß an Sicherheitsmaßnahmen ist für die Situation am Vorplatz der Jägerwirther Grundschule verhältnismäßig und richtig? Diese Frage beschäftigte seit Monaten alle Betroffenen, sowohl "Straßenbauer" wie Lehrer, Eltern, Schüler und die Öffentlichkeit. Zur Verbesserung der Sicherheit der Schulkinder wurde nun ein Metallzaun im Schulhof-Bereich der Grundschule angebracht, der den Schulhof von der Zufahrtstraße zur neuen Sandtnerfeldsiedlung trennt. Ursprünglich war eine derartige Abgrenzung nicht vorgesehen. Die Sachlage: Die Zufahrtsstraße ist keine Durchgangsstraße zu den Jägerwirther Sportanlagen, sie darf nur von Anwohnern der neuen Siedlung und von Lieferanten befahren werden, der Vorplatz mit dem Eingang zur Schule ist bewusst autofrei gestaltet und der Pausenhof der Schule liegt auf der anderen, rückwärtigen Gebäudeseite. Ist damit aber schon eine ausreichende Sicherheit für die Kinder gegeben? Die Markträte Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Heinrich Fuller glaubten das nicht. Sie berichteten im Januar 2019 in der Sitzung des Marktgemeinderates auch von großen Bedenken der Elternschaft und der  Auffassung, dass eine optische Abgrenzung - durch den verschiedenen Straßenbelag - nicht genüge. Genauso wie die Vertreter der Dorferneuerung, die ebenfalls für ein mehr an Sicherheit waren. Die Eltern suchten deswegen ohnehin mehrmals das Gespräch mit der Marktgemeinde. Ein anderer Ansatz war, die Zufahrtsstraße als Spielstraße umzuwidmen. Eine Entscheidung im Marktgemeinderat wurde damals vertagt, bis die Straßenbaumaßnahme weiter fortgeschritten sei, dann wolle man die Situation nochmal beurteilen, so das Ergebnis der Sitzung. Die Entscheidung ist nun gefallen und mit der gefundenen Lösung können alle Beteiligten zufrieden sein (siehe Foto).

 

 

26.05.2020: Der neue Marktgemeinderat

Foto: Bernhard Brunner (bp mediendienste)
Foto: Bernhard Brunner (bp mediendienste)

14.05.2020: Teamwork war der Schlüssel zum Erfolg

v.li. Konrad Sedlmayr, Uschi Berchtold, Josef Hechberger, Rita Silbereisen, Hans Jörg Wagmann
v.li. Konrad Sedlmayr, Uschi Berchtold, Josef Hechberger, Rita Silbereisen, Hans Jörg Wagmann

Mit drei Markträten in den Wahlkampf hineingegangen – mit fünf Markträten aus den Wahlen am 15. März herausgegangen. Damit ist die BU/CWG die zweitstärkte Kraft im neuen Marktgemeinderat: Ein toller Erfolg für eine ehemals kleine Gruppierung. Mit Ursula Berchtold und Rita Silbereisen, die gleich bei ihrer ersten Kandidatur den Sprung ins Rathaus schaffte, hat die bisherige Herrenriege Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger zwei "Powerfrauen" hinzugewonnen, die die Arbeit im Plenum sicher bereichern werden. Alle fünf sind sich aber dessen bewusst, dass dieser Erfolg viele Väter hat, und weit über die gute Arbeit der Markträte in den vergangenen sechs Jahren hinausgeht. In erster Linie ist hier an das vor einem Jahr gegründete, sehr aktive Wahlkampfteam zu denken, dem neben den Markträten als Ideengeberin und Medienwartin Eva-Maria Graml und als Stratege und Veranstaltungsmoderator Tobias Hofbauer angehörten. Hier wurden Ideen wie das „Bautrupp-Plakat“ am Schöberlhaus geschmiedet, das den Fürstenzellern bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Besonders erfreulich war, dass das Wahlkampfteam starke Unterstützung erfuhr von den anderen Listenkandidaten und deren Umfeld, die sich in vielfältiger Weise einbrachten, ob in Sitzungen, bei der Durchführung der After-Work-Party, beim Plakatieren oder bei der Blumenaktion im Norden der Marktgemeinde. Nicht zu vergessen die „Sponsoren“, durch deren Sachspenden zur After-Work-Party es möglich wurde, dem Kinderschutzbund einen Erlös von 1300 EUR zu übergeben. Wenn die Corona-Situation es wieder erlaubt, wollen die amtierenden Markträte mit all diesen Vätern des Erfolgs auf einer kleinen Feier anstoßen.

 

 

13.05.2020: Die BU/CWG stellt wieder einen Bürgermeister

Der große Wahlerfolg vom 15. März trägt weitere Früchte: Nachdem die BU/CWG nun mit fünf Markträten (statt wie bisher drei) im neuen Marktgemeinderat vertreten ist, darüber hinaus in den Ausschüssen mehr Mitglieder hat, stellt die Gruppierung zum ersten Mal in ihrer Geschichte auch einen 2. Bürgermeister (besser gesagt: eine Frau Bürgermeister). Bisher wurde diese Ehre als Bürgermeisterstellvertreter nur Ludwig Danner zuteil (er war von 2002 bis 2014 dritter Bürgermeister). Nun wurde Uschi Berchtold auf der konstituierenden Sitzung des Marktgemeinderates ohne Gegenkandidaten in dieses Amt gewählt – sie hatte es ohnehin seit November 2016 inne, aber als Mitglied der CSU-Fraktion. Vorgeschlagen wurde sie von BU/CWG-Fraktionssprecher Hans Jörg Wagmann, der in seinem Statement ihre hervorragende Arbeit in den letzten dreieinhalb Jahren als Bürgermeisterin würdigte. Die große Mehrheit der Markträte folgte diesem Vorschlag. Uschi Berchtold erhielt 14 Ja-Stimmen, 6 Stimmen fielen auf andere Kandidaten, ein Stimmzettel war ungültig. Keine Änderung gab es auch bei der Besetzung des Postens des 3. Bürgermeisters. Der bisherige Amtsinhaber Michael Gruber (SPD) ist auch der neue Amtsinhaber. Er setzte sich mit der absoluten Mehrheit von 11 Stimmen gegen seine Mitbewerber Laura Wastlhuber (CSU, 6 Stimmen) und Thomas Kohlbacher (ÖDP/AB, 4 Stimmen) durch.

 

 

Stimmenergebnisse der neuen Markträte im Einzelnen:

aus: Donaubote, Ausgabe vom 24.03.2020, S. 7

Ergebnis der Wahl zum Fürstenzeller Marktgemeinderat vom 15.03.2020:

Diese Kandidaten von uns werden dem neuen Marktgemeinderat angehören:

11.03.2020: Der Countdown läuft.....

09.03.2020: "Iatzt red I - Der Bürger hat das Wort" beim kommunalpolitischen Aschermittwoch - Die gastgebende BU/CWG freute sich über gute Redebeiträge und viele Besucher! (Fotos: Graml)

12.02.2020: Soul und Funk für einen guten Zweck

FÜRSTENZELL. Die Winternacht an der Portenkirche war eisig, die Stimmung unter den Besuchern aber keineswegs. Die Band "Schumanns Revival" heizte den über hundert Soul- und Funkfans mächtig ein. Essen und Trinken wurden von der einheimischen Geschäftswelt zur Verfügung gestellt und konnten gegen eine freiwillige Spende erworben werden, so dass jeder Cent direkt an die Arbeit des Kinderschutzbundes weitergegeben werden konnte. Hans Jörg Wagmann, Chef der veranstaltenden Fürstenzeller BU/CWG, und sein Team konnten am Ende der Veranstaltung der Leadsängerin und gleichzeitig Präsidentin des Kinderschutzbundes Passau, Julia Stern (6.v.re.), stolze 1.300 € überreichen. (Foto: Thomas Graml)

 

07.01.2020: Willi Rumreich wieder Fürstenzeller Schafkopf-Meister

Zum 30. Mal fand im Gasthaus Alte Post das traditionelle Schafkopf-Turnier der BU/CWG Fürstenzell statt. 48 Kartler, darunter fünf Frauen, kämpften um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters- und auch um schöne Geld- und Sachpreise. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Mitarbeiter Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger hatten das Turnier hervorragend organisiert, die Spielleitung lag in den bewährten Händen von Reinhold Wallner. Den Titel sicherte sich wieder einmal Willi Rumreich (71 Punkte), gefolgt von Ernst Maier (67 Punkte) und Schirmherr Hans Jörg Wagmann (60 Punkte), der eigentlich nur als Ersatzspieler vorgesehen war. Auf den weiteren Plätzen folgten Franz Silbereisen (59 Punkte) und Josef Bogner (58 Punkte), erfolgreichste Frau war Christiane Hazod mit 32 Punkten. Den drei Siegern wurden vom BU/CWG-Vorsitzenden Johann Wagmann Urkunden und Geldprämien überreicht, die Nächstplatzierten durften sich attraktive Sachpreise aussuchen.

Turniersieger und Gratulanten (v.re.): Johann Wagmann, Ernst Maier (2. Platz), Christiane Hazod, Willi Rumreich (1. Platz), BU-Kreisvorsitzender und Marktrat Hans Jörg Wagmann (3. Platz), 2. Bürgermeisterin Uschi Berchtold, Marktrat Konrad Sedlmayr, Reinhold Wallner, Marktrat Josef Hechberger.

 

 

30.11.2019: Kandidaten-Workshop der BU/CWG in Engertsham

steh. v.li.: Stefanie Weiss, Rita Silbereisen, Uschi Berchtold, Juliane Mörtlbauer, Eva-Maria Graml; sitzend v.li.: Hans Jörg Wagmann, Tobi Hofbauer, Andreas Hain, Konrad Sedlmayr, Josef Hechberger.
steh. v.li.: Stefanie Weiss, Rita Silbereisen, Uschi Berchtold, Juliane Mörtlbauer, Eva-Maria Graml; sitzend v.li.: Hans Jörg Wagmann, Tobi Hofbauer, Andreas Hain, Konrad Sedlmayr, Josef Hechberger.

21.11.2019: Hans Jörg Wagmann führt die Kreistags-Liste der BU an

Die Bürgerunion im Landkreis Passau hat ihre Kandidaten für die Wahlen zum Kreistag im März 2020 nominiert. Die Versammlung stand unter der Leitung von Hans Jörg Wagmann, Vorsitzender der Bürgerunion im Landkreis Passau. Folgende Entscheidungen wurden von den wahlberechtigten Teilnehmern zu den Themen Landratskandidat und Kandidatenliste getroffen:

Die Bürgerunion wird keinen eigenen Landratskandidaten aufstellen, sondern den aktuell stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger bei seiner Kandidatur unterstützen.

Thema Kandidatenliste: In großer Geschlossenheit wurde von der Versammlung die Liste mit den 70 Kandidaten verabschiedet, die sich für die Bürgerunion im Landkreis Passau aufstellen haben lassen. Die Liste wird angeführt von Hans Jörg Wagmann, auf Platz zwei steht Alois Brundobler, auf Platz 3 bis 5 folgen Josef Würzinger, Hermann Duschl und Renate Stöckl.

Die nächste Fürstenzeller Kandidatin ist Eva-Maria Graml auf Platz 10. Es folgen auf Platz 15 Uschi Berchtold, auf Platz 27 Tobias Hofbauer, auf Platz 35 Dr. Josef Hechberger und auf Platz 43 Konrad Sedlmayr. Die komplette Liste ist demnächst einzusehen unter www.bu-passau.de.

 

 

29.10.2019: Unsere Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2020

sitzend v.li.: Joh. Wagmann, Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Uschi Berchtold, Konrad Sedlmayr, Franz Hölzl; stehend v. li.: Rita Silbereisen, Bernhard Knispel, Andreas Schützenberger, Juliane Mörtlbauer, Robert Kollmeier, Michael Grömmer, Marlon Christof, Andreas Hain, Lydia Winklhofer, Peppi Heigl, Franz Danner, Stefanie Weiss, Sabine Rottbauer, Josef Asen, Eva-Maria Graml, Ludwig Danner, Tobias Hofbauer.

18.09.2019: Einblicke in die Welt hinter dem Wasserhahn

Wasserhahn aufdrehen, und schon steht Wasser zum Trinken, zum Kochen oder zum Duschen zur Verfügung. Dass dies für den Bürger eine Selbstverständlichkeit sein darf, dafür sorgt der Zweckverband Wasserversorgung Unteres Inntal, dem die BU/CWG Fürstenzell um die Markträte Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger einen Informationsbesuch abstattete. 15.500 Einwohner in den Gemeinden Fürstenzell, Neuburg/Inn, Neuhaus/Inn und Ruhstorf werden mit qualitativ hochwertigen Trinkwasser versorgt, wie Werksleiter Wolfgang Plinganser bei einer Führung durch das Verwaltungs- und Betriebsgebäude in Kurzeichet erläuterte.  Seit der Gründung 1994 werde aus mehreren eigenen Tiefbrunnen pro Jahr ca. 750.000 m³ bestes Trinkwasser gefördert und an Haushalte in den vier Gemeinden geliefert. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sei zwar heute selbstverständlich, aber das Ergebnis von viel Arbeit und moderner Technik im Hintergrund. Ein Wassermeister und sechs Wasserwarte achten in vielfältigen Aufgaben darauf, dass die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten werden. Drei Aufbereitungsanlagen, sechs Hochbehälter und fünf Pumpwerke speisen ein weit verzweigtes Leitungsnetz, Durchschnittsalter inzwischen 37 Jahre. Ziel sei es, jährlich zwei Prozent des Leitungsnetzes zu sanieren oder zu erneuern. Ein neues Wasserwerk mit Hochbehälter soll im Rahmen des „Wasserversorgungskonzeptes 2015“ in Scheuereck entstehen. Das Werk übernehme die Wasserversorgung der Tiefzone Fürstenzell, so Plinganser. Zusammen mit dem Wasserwerk Neukirchen am Inn stehe man künftig auf zwei Beinen. Mit Gesamtinvestitionen von 15 – 20 Millionen Euro werde das „Wasserversorgungskonzept 2015“ eine enorme bauliche Herausforderung für das kommende Jahrzehnt, ergänzte Verbandsrat Hans Jörg Wagmann.

Trotz der noch guten Versorgungslage mit Trinkwasser: Es seien angesichts des Klimawandels intelligente Konzepte notwendig, wie mit der Ressource Wasser in Zukunft umgegangen werden soll. Vorsitzender Johann Wagmann bedankte sich mit kleinen Geschenken bei Wolfgang Plinganser und Wasserwart Christian Zettl sen. für eine sehr interessante und kurzweilige Führung.

 

 

14.08.2019: Stärkung für den Wahlkampf

Zu ihrem traditionellen Sommerfest lud die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft ihre Mitglieder ein, dieses Mal nach Loipertsham. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Frau Wally hatten ihren Garten zur Verfügung gestellt und überraschten ihre Gäste mit selbstgemachtem Apfelwein und Apfelsaft vom Fass. Das Publikum war bunt gemischt, von jung bis alt, von politisch Interessierten bis zu kommunalpolitischen Urgesteinen. Besonders freute es Fraktionsvorsitzenden Hans Jörg Wagmann, drei „Senatoren“ begrüßen zu können, die der BU/CWG nach wie vor sehr nahe stehen: Die Ehrenbürger Ludwig Danner und Walter Berchtold sowie den langjährigen Marktrat Dr. Josef Heigl. Launig merkte Wagmann in seiner Begrüßung an, dass das kredenzte Festessen auch als eine Stärkung für den bevorstehenden Wahlkampf gedacht sei. Es gäbe viel zu tun, so Wagmann, wenn man das gute Ergebnis der letzten Kommunalwahlen übertreffen wolle. Zum Schluss wies er auf den nächsten Termin hin, nämlich die Betriebsbesichtigung des Zweckverbands Wasserversorgung Unteres Inntal am 13. September um 15.30 Uhr (Treffpunkt: Eichetstraße 12, Gemeinde Neuburg/Inn), zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.

 

 

25.07.2019: Das Gerätehaus wächst und wächst

Bürgermeister Manfred Hammer (3.v.li.) besuchte die Kleingerner Feuerwehrler auf der Baustelle (v.li.) Alois Holzhammer, Kurt Eglseder, Rudi Gottinger, Sebastian Krompaß, Alexander Schmid, Andreas Huber und Manfred Wimmer.
Bürgermeister Manfred Hammer (3.v.li.) besuchte die Kleingerner Feuerwehrler auf der Baustelle (v.li.) Alois Holzhammer, Kurt Eglseder, Rudi Gottinger, Sebastian Krompaß, Alexander Schmid, Andreas Huber und Manfred Wimmer.

Kleingern. Wer zurzeit täglich auf der Staatsstraße 2618 zwischen Fürstenzell und Passau fährt, kann den Baufortschritt am Gerätehaus der Feuerwehr Kleingern gut mitverfolgen. „Die Erweiterung ist in vollem Gange, die Mitglieder packen fleißig mit an. Wir sind voll im Zeitplan“, stellte Vorsitzender Alois Holzhammer beim Informationsbesuch von Bürgermeister Manfred Hammer begeistert fest. Der Fürstenzeller Marktrat hatte sich in der letztjährigen Dezember-Sitzung einstimmig für diese Ausbaumaßnahme ausgesprochen.

 

„Die bestehende Fahrzeughalle ist einfach zu klein und zu eng geworden“, wie Kommandant Manfred Wimmer nochmals unterstrich. Es mussten sogar fahrbare Spinde angeschafft werden, weil die bestehenden nicht für alle Feuerwehrleute ausreichten. Nachteil: Der Platz wurde immer weniger. Hinzu kommt, dass in Zukunft die Anforderungen weiter steigen werden: Ein künftiges neues Fahrzeug würde nicht mehr durch das Tor passen.

„Wir wollen für die Zukunft planen, für die nächsten 25 - 30 Jahre, zumindest was die baulichen Voraussetzungen und die Ausrüstung angeht. Alles Weitere müssen dann unsere Nachfolger entscheiden“, sind sich die heute Verantwortlichen einig. Die Konturen des „neuen“ Gerätehauses sind schon erkennbar. Es wird rechts neben dem bestehenden Haus einen Anbau geben, der dann das Feuerwehrauto beherbergen wird. Im hinteren Bereich des Anbaus werden die neuen Umkleiden untergebracht sein, getrennt nach männlich und weiblich. Das neue Dachgeschoss soll später zu einem Jugendraum ausgebaut werden. Die alte Fahrzeughalle wird teilweise Werkstatt für den Gerätewart, teilweise Wasch- und Lagerplatz, einige Quadratmeter werden auch für die neuen Sanitäranlagen gebraucht. Der Schulungsraum wird etwas größer werden, gleich daneben wird eine kleine Küche mit Durchreiche eingerichtet. Wenn alles glatt läuft, soll noch im September Richtfest gefeiert werden, der Innenausbau wird sich bestimmt noch weit in das Jahr 2020 hineinziehen.

 

 

11.07.2019: Das Ziel sind 20 Prozent + x

Die neue Vorstandschaft (v.li.): Max Steinleitner, Tobias Hofbauer, Walter Berchtold, Sabine Rottbauer, Lydia Winklhofer, Ludwig Danner, Hans Jörg Wagmann, Bernhard Knispel, Johann Wagmann, Josef Hechberger, Rita Silbereisen, Konrad Sedlmayr, Franz Hölzl
Die neue Vorstandschaft (v.li.): Max Steinleitner, Tobias Hofbauer, Walter Berchtold, Sabine Rottbauer, Lydia Winklhofer, Ludwig Danner, Hans Jörg Wagmann, Bernhard Knispel, Johann Wagmann, Josef Hechberger, Rita Silbereisen, Konrad Sedlmayr, Franz Hölzl

Die Mitgliederversammlung der Gemeinsamen Liste Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft Fürstenzell mit Neuwahlen der Vorstandschaft stand schon ganz im Zeichen der Kommunalwahlen am 15. März 2020.

 

Fraktionsvorsitzender Hans Jörg Wagmann machte kein Hehl daraus, was er sich dann als Wahlergebnis wünsche: 20% + x der Wählerstimmen und damit mindestens vier Sitze für die BU/CWG im Fürstenzeller Rathaus. Zurzeit habe die Gruppierung nach dem bisher besten Wahlergebnis 2014 mit Konrad Sedlmayr, Josef Hechberger und ihm drei Markträte im Plenum, Steigerung erwünscht. Auch in der neuen Legislaturperiode gelte für die Gruppierung der Grundsatz: Sachpolitik kommt vor Parteipolitik. Wagmann sprach sich sehr lobend über die reibungslose Zusammenarbeit der drei Abgeordneten aus, die weit über einen bloßen Email- und Whatsapp-Verkehr hinausgehe. So treffe man sich regelmäßig, also nicht nur vor Beginn der Marktratssitzungen, um Informationen und Meinungen auszutauschen, um zu guten Entscheidungen zu finden. Man mache es sich also nicht einfach, sondern versuche, nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden. Es sei sehr positiv, dass nun die kleine Umgehung in Fürstenzell auf den Weg gebracht werden konnte, die Städtebausanierung langsam anläuft, die Beschaffung von Tauschflächen in Angriff genommen wurde und neuer Baugrund in den Ortsteilen ausgewiesen werden konnte. Die Breitbandversorgung in manchen Ortsteilen sei noch immer ein Problem, dies liege aber nicht an der Gemeinde. Aktiv unterstützt habe man die glanzvolle Rückkehr der Festspiele Europäische Wochen nach Fürstenzell. Besonders freue ihn aber, dass bei vielen Gelegenheiten Bürger auf die Markträte zukommen, auf Probleme aufmerksam machen und nach Rat fragen. Dies zeuge schon von viel Vertrauen, das man sich im Laufe der Zeit erarbeitet habe. Ob die Gruppierung einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellt, werde in den nächsten Wochen ein wichtiges Thema sein.

 

„Hinter den drei Markträten steht eine starke Vorstandschaft und 70 Mitglieder, die ihnen den Rücken stärken“, so Vorsitzender Johann Wagmann in seinen Ausführungen. Wichtig sei ihm, dass die Gruppierung das ganze Jahr über aktiv sei und nicht erst vor den Wahlen. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass neben den Vorstandschaftssitzungen, in denen die politische Arbeit im Vordergrund steht, auch Betriebsbesichtigungen durchgeführt werden. Ein großer Erfolg sei der letzte politische Aschermittwoch zum Thema Flächenverbrauch gewesen, zum ersten Mal in Form einer Podiumsdiskussion und in einer überfüllten Veranstaltungshalle. Die Schafkopfturniere und Sommerfeste der BU/CWG seien immer gut besucht. Interessierte Mitglieder bekommen zu wichtigen Anlässen einen Newsletter zugeschickt oder können sich auf der Homepage und auf Facebook informieren. Die erfolgreiche Arbeit der Gruppierung solle sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, dafür hat sich bereits ein schlagkräftiges Team formiert. Kassier Tobias Hofbauer sprach von einem zufriedenstellenden Kassenstand. Die Kasse müsse aber im Hinblick auf so manche Wahlkampfaktivität noch besser gefüllt werden.

 

Die Neuwahlen führte Geschäftsführer Franz Hölzl durch. Sie brachten folgendes, jeweils einstimmiges Ergebnis:

 

Vorsitzender: Johann Wagmann; stellvertretende Vorsitzende: Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr, Hans Jörg Wagmann; Kassier: Tobias Hofbauer; Geschäftsführer: Franz Hölzl; Beisitzer: Josef Asen, Walter Berchtold, Ludwig Danner, Josef Heigl jun., Bernhard Knispel, Sabine Rottbauer, Rita Silbereisen, Lydia Winklhofer. Als Kassenprüfer wurden Hans Ebner und Max Steinleitner bestellt, stellvertretender Kassier wird Lydia Winklhofer sein, stellvertretender Geschäftsführer Josef Heigl jun.

 

 

 

30.04.2019: Zu Besuch bei einem Fürstenzeller Botschafter

Eine Betriebsbesichtigung führte die BU/CWG Fürstenzell um die Markträte Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr und Dr. Josef Hechberger bei der Fa. IOU-Ramps in Kleingern durch. Ihre Skateboardrampen und Skateparks „made in Fürstenzell“ stehen mittlerweile auf der ganzen Welt, sogar am Roten Platz in Moskau, in der Mongolei, in den USA oder in Katar. 1300 Projekte wurden mittlerweile in über 30 Ländern realisiert. Der Gründer und Selfmade-Unternehmer Andreas Schützenberger (3. v.li.), selbst begeisterter Skateboarder und gelernter Schreiner, führte die Gruppe durch seine Produktionshallen in Kleingern. Eine Indoor-Mini-Rampe hat er sogar in einer seiner Hallen hängen, in sieben Meter Höhe (siehe Foto), Die Rampen bestünden überwiegend aus Birken- und Lärchenholz, im Outdoor-Bereich auch aus Beton und Stahl. Er habe damit sein Hobby zum Beruf gemacht, als er vor 22 Jahren begann, Skaterampen zu bauen, erzählte er auf dem Rundgang. Sein Erfolgsrezept: Kinder vor Ort bereits in die Konzeptentwicklung mit einbeziehen und sogar gemeinsam mit ihnen die Rampen aufbauen, und unternehmerischer Mut und Begeisterung für sein Handwerk. Und vor allem gute Rahmenbedingungen für sein Unternehmen, die er in Kleingern vorfindet, wo er am liebsten ist. Sein Motto sei: „In der Welt zuhause, in Kleingern daheim“. Als Mitglied der Kleingerner Feuerwehr und unmittelbarer Nachbar des Feuerwehrhauses zeigte er sich auch sehr interessiert bei der anschließenden Führung durch das Haus. Vorstand Alois Holzhammer und Gruppenführer Florian Gottinger machten deutlich, wie groß die Raumnot im Gebäude ist und wie wichtig der Erweiterungsbau, der im Juni beginnen soll.

 

 

15.03.2019: Gemeinde-/Landkreisentwicklung versus Flächenverbrauch

v.li. Raimund Kneidinger, Walter Keilbart, Andreas Schützenberger, Gudrun Donaubauer, Hans Jörg Wagmann
v.li. Raimund Kneidinger, Walter Keilbart, Andreas Schützenberger, Gudrun Donaubauer, Hans Jörg Wagmann

Kompetente Podiumsgäste hatte sich die BU/CWG zu ihrem traditionellen kommunalpolitischen Aschermittwoch geladen, der zum ersten Mal in der Halle des Partyservices Mörtlbauer in Obersulzbach stattfand. Das Interesse daran war sehr groß. Etwa 100 Gäste lauschten der Podiumsdiskussion, die von Hans Jörg Wagmann moderiert wurde. Auf dem Podium waren Gudrun Donaubauer (Bürgermeisterin der Stadt Hauzenberg), Raimund Kneidinger (stellv. Landrat), Walter Keilbart (langjähriger IHK-Hauptgeschäftsführer) und Andreas Schützenberger („Mr. Ramp“, Erbauer von Skateboard-Rampen aus Kleingern) und sprachen zum Thema „Quo vadis Fürstenzell - Gemeindeentwicklung versus Flächenverbrauch“. Aus all den Äußerungen der Diskutanten wurde deutlich: Politik und Wirtschaft haben sehr wohl verstanden, dass man mit (Bau-) Flächen richtig haushalten muss und kann. Verschiedene Lösungsansätze wurden auf das Tapet gebracht, u.a.: Mehrgeschossiges Lagern; Förderprojekt „Innen statt außen“ auch für Privatleute; Mehrgeschoss-Wohnungsbau;  Bauland-Entwicklung nur wenn es die Kommune besitzt; vorhandene Infrastrukturen nutzen; kein innerregionaler Kannibalismus; interkommunale Gewerbegebiete; Bauen innerhalb darf nicht teurer sein als Bauen im Außenbereich. Das passende Schlusswort hatte Walter Keilbart bereit: Lösungen, egal ob im Innen- oder Außenbereich, müssen zusammen mit den Bürgern gefunden werden!“

 

10.01.2019: Franz Pöltl neuer Fürstenzeller Schafkopf-Meister

Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen fanden zahlreiche Kartler den Weg ins Gasthaus Alte Post zum traditionellen Schafkopf-Turnier der BU/CWG Fürstenzell. An zehn Tischen wurde um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gekämpft - und auch um schöne Geld- und Sachpreise. Wie in den vergangenen Jahren hatten Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und seine Mitarbeiter das Turnier hervorragend organisiert, als Spielleiter war wieder Reinhold Wallner im Einsatz. Den Titel sicherte sich souverän Franz Pöltl (88 Punkte), vor Tobias Spannbauer (70 Punkte) und Willi Buchbauer (64 Punkte). Den drei Siegern wurden von Schirmherrn und Marktrat, Hans Jörg Wagmann, und dem BU/CWG-Vorsitzenden Johann Wagmann Urkunden und Geldprämien überreicht, die Nächstplatzierten durften sich attraktive Sachpreise aussuchen.

Turniersieger und Gratulanten (v.li.): Marktrat Konrad Sedlmayr, Johann Wagmann, Reinhold Wallner, Willi Buchbauer, Marktrat Josef Hechberger, Franz Pöltl, Franz Hölzl, Tobias Spannbauer und Marktrat Hans Jörg Wagmann

 

 

Frohe Weihnachten und....

18.05.2018: Die Zeit der Feste in der Marktgemeinde hat begonnen

Tanzaufführungen beim Jägerwirther Dorffest
Tanzaufführungen beim Jägerwirther Dorffest

Nun ist sie wieder da: Die Zeit der Feste und Feiern in der Marktgemeinde! Traditionell machte das Jägerwirther Dorffest den Anfang. Bei tollen Wetter kamen sehr viele Besucher nach Jägerwirth, um Stimmung, Sport und gutes Essen und Trinken zu genießen.

Es gibt keine Verschnaufpause, denn bereits am Pfingstwochenende schließt sich das überall bekannte Weinhügelfest in Fürstenzell an (17.-21. Mai). Weiter geht's mit dem Lindenfest in Bad Höhenstadt (30.-31. Mai), dem CC-Openair (2. Juni), der Open Bürgerfest-Stage (29. Juni), und schließlich dem Fürstenzeller Bürgerfest (30. Juni). Sage da noch einer, in der Marktgemeinde Fürstenzell sei nix los! Besuchen Sie die Feste, erleben Sie Gemeinschaft und Geselligkeit, und lassen Sie es sich gut gehen, natürlich auch kulinarisch!!

 

 

 

01.04.2018: Internet-Schnecke bekommt Raketenantrieb

Nun wird sie aufgerüstet: Die Internetschnecke vom Typ "slowmotion", die im nördlichen Teil der Marktgemeinde, von Mahd, Steinhügl, Hofmark, Straß  über Obereichet bis Haufenberg und Umgebung besonders langsam unterwegs ist (Vorwahlbereiche 08548 und 08542), soll nun einen Raketenantrieb bekommen. Geplant ist, dass die Vergabe an die Verlegefirmen im Juni 2018 erfolgt. Da deren Auftragsbücher im Augenblick sehr voll sind, wird sich die Montage des Antriebs leider noch Monate hinziehen, bis sie richtig durchstarten kann 😊 😊 Aber es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wichtig: DIES IST KEIN APRIL-SCHERZ!

 

 

 

 

27.03.2018: Die Konzessionsabgabe Strom wird nun voll erhoben

In der letzten Marktratssitzung am 1. März wurde eine wichtige Entscheidung  getroffen. Mit den Stimmen der SPD-Fraktion, der ÜW und der ÖDP/AB sowie des ersten Bürgermeisters und seiner Vertreterin wurde die volle Erhebung der Konzessionsabgabe Strom beschlossen. Die BU/CWG-Fraktion und Teile der CSU stimmten dagegen. Endergebnis: 11:8 für die volle Erhebung der Konzessionsabgabe.

 

 

 

20.03.2018: Ludwig Danner zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Zu ihrem kommunalpolitischen Aschermittwoch mit traditionellem Fischessen lud die Gemeinsame Liste Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft ins Gasthaus "Zur Alten Post" in Fürstenzell ein. Fraktionsvorsitzender Hans Jörg Wagmann ging in seiner "Fastenpredigt"  auf die Positionen und die umfangreiche Arbeit der BU/CWG-Fraktion im vergangenen Jahr ein, die er zusammen mit seinen Kollegen Konrad Sedlmayr und Dr. Josef Hechberger im und außerhalb des Marktgemeinderates verrichtete. Zudem gab er einen Ausblick auf die Aufgaben, die vor der Marktgemeinde Fürstenzell liegen: Themen wie die anstehende Ortssanierung, weitere Großprojekte wie der Zentralpark, das Rathausumfeld und die aktuelle Verkehrslage in der Gemeinde sowie der dringend gebotene Bau der kleinen Ortsumgehung von Fürstenzell standen dabei im Mittelpunkt.

Zuvor aber kam die Gruppierung einer sehr angenehmen Aufgabe nach. Nach einem einstimmigen Vorstandschaftsbeschluss wurde dem  langjährigen Vorsitzenden Ludwig Danner der Ehrenvorsitz verliehen. Die Laudatio hielt mit Gerd Sonnleitner, ehem. Präsident des Europäischen und des Deutschen Bauernverbandes und Kommunalpolitiker auf Kreis- und Gemeindeebene, ein langjähriger Weggefährte von Ludwig Danner. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl sprach über seinen gemeinsamen Weg mit dem neuen Ehrenvorsitzenden in der BU/CWG, die Entwicklung der Gruppierung und die kommunalpolitischen Verdienste von Danner, die weit über die Marktgemeinde hinaus reichen.

 

 

 

16.02.2018: Foto-Rückblick Aschermittwoch

17.01.2018: Willi Rumreich Fürstenzeller Schaftkopf-Meister

Zum 28. Mal lockte das traditionelle Schafkopfturnier der Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft viele Kartler ins Gasthaus Alte Post in Fürstenzell. An zwölf Tischen im vollbesetzten Saal wurde wieder um den Titel des Fürstenzeller Schafkopf-Meisters gespielt - ebenso um schöne Geld- und Sachpreise. Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl und BU/CWG Vorsitzender Johann Wagmann hatten das Turnier bestens organisiert, als Spielleiter fungierte wieder Reinhold Wallner. Am Schluss gab es an der Spitze das knappste Ergebnis seit Jahren. Der Sieg ging an Willi Rumreich (85 Punkte), dicht gefolgt von Franz Ramesberger (83 Punkte) und Helmut Schanner (81  Punkte). Die drei Erstplatzierten erhielten aus den Händen von Johann Wagmann Geldprämien, die Nächstplatzierten konnten sich attraktive Sachpreise aussuchen. Sieger und Organisatoren freuten sich über ein gelungenes Turnier (v.li.): Marktrat Konrad Sedlmayr, Johann Wagmann, Willi Rumreich, Reinhold Wallner, Helmut Schanner, Franz Ramesberger, Marktrat Hans Jörg Wagmann, Dr. Franz Hölzl.

 

 

18.12.2017: Fürstenzeller Schafkopf-Meister gesucht

Sein traditionelles Preis-Schafkopfen veranstaltet die Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft am Samstag, 6. Januar 2018 im Gasthaus zur Alten Post am Marktplatz. Bereits zum 28. Mal wird der Fürstenzeller Schafkopfmeister gesucht, der sich über eine Siegprämie von 150 EUR freuen darf. Neben weiteren Geldpreisen gibt es auch noch zahlreiche attraktive Sachpreise für die Nächstplatzierten. Schirmherr der Veranstaltung ist Kreisrat Ludwig Danner. Die Einschreibung startet ab 18.30 Uhr, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.12.2017: BU/CWG-Markträte spenden wieder für indische Straßenkinder

Bei der Spendenübergabe vor prächtiger Kulisse (v.li.): Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr, Pater Joseph
Bei der Spendenübergabe vor prächtiger Kulisse (v.li.): Josef Hechberger, Hans Jörg Wagmann, Konrad Sedlmayr, Pater Joseph

Auch in diesem Jahr unterstützt die BU/CWG-Fraktion die Arbeit der Ordensgemeinschaft „Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales", der auch der Fürstenzeller Pfarrvikar Pater Joseph Amalraj angehört. Der Orden führt in Indien Hilfsprojekte für arme Kinder, oft Waisen und Halbwaisen durch, die in mehreren Kinderdörfern kostenlose Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Schulbildung erhalten. Der Pfarrverband Fürstenzell konnte sich Anfang des Jahres auf seiner Indienreise von der fruchtbaren Arbeit der Ordensgemeinschaft überzeugen. „Wir helfen Familien in verzweifelten Lebenssituationen. Wenn Mütter als Tagelöhner in einem Steinbruch arbeiten müssen, um die Familien zu ernähren, bleibt keine Zeit und kein Geld für die Bildung der Kinder“, weiß Pater Joseph zu berichten. „Aber dank der Spenden können wir immer mehr Kinder von der Straße holen, Gebäude ausstatten und Schulbesuch ermöglichen. Und ihnen damit eine Zukunft geben“. Damit diese Arbeit so erfolgreich fortgeführt werden kann, überraschten ihn die drei Markträte Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann mit einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk, einem Spendenscheck in Höhe von 500 EUR, worüber er sich sehr freute.

 

 

 

13.11.2017: Erstes Hütt'nfest war ein voller Erfolg!

Die gastgebende BU/CWG-Mannschaft (v.re.): Johann Wagmann, Hans Jörg Wagmann, Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger
Die gastgebende BU/CWG-Mannschaft (v.re.): Johann Wagmann, Hans Jörg Wagmann, Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger

Aus dem tradtionellen Hoffest der Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft in Wallmberg wurde heuer zum ersten Mal ein Hütt'nfest in Bromberg. Der neue Vorsitzende Johann Wagmann meinte dazu in seiner humorvollen Ansprache, er hätte nur sein kleines Sacherl in Irsham als neuen Veranstaltungsort anbieten können, deshalb habe man sich entschlossen, in einer urigen großen Holzhütte in Bromberg zu feiern. Er selber spendierte als Einstand Leberkäs sowie Kaffee und Kuchen, die Bewirtung übernahm Florian Heidel vom Panorama-Restaurant. Das Organisationsteam um Hüttenmeister Christoph Winklhofer, Sabine Rottbauer, Tobias Hofbauer und Hans Jörg Wagmann hatte alles bestens vorbereitet. Trotz Regens kamen sehr viele Besucher, auch Bürgermeister und Markträte aus anderen Fraktionen, und ließen sich diesen Hüttenzauber nicht entgehen. Ein richtig schönes Fest, eine gemütliche Atmosphäre unter den Besuchern und ein tolles Ambiente. Das Fest soll auf alle Fälle nächstes Jahr wiederholt werden, da waren sich alle einig.

 

 

 

 

09.11.2017: Außenbereiche von Fürstenzell - Internet im Schneckentempo

Fotocollage: BU/CWG, iStock
Fotocollage: BU/CWG, iStock

Hofmark, Strass, Steinhügl, Obereichet - vier Weiler der Marktgemeinde Fürstenzell, nördlich von Jägerwirth gelegen, und eine Gemeinsamkeit: Das Internet kommt bei ihnen im Schneckentempo daher. Dabei waren sie eigentlich die Nächsten, die in der Marktgemeinde an die Datenautobahn angeschlossen werden sollten. Doch dann gingen die Fördergelder aus. Bis heute konnte kein neuer Topf aufgemacht werden, weder Bundesmittel noch weitere Landesmittel stehen im Augenblick zur Verfügung.

Dass heißt für die betroffenen Unernehmen, Landwirte und Privatleute, weiterhin mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 - 3 Mbit/s zu leben. Viel Geduld mit diesem Missstand beweisen sie seit Jahren. Aber der Frust nimmt zu:  Mails werden um 5 Uhr morgens verschickt, weil die Leitungen dann noch nicht überlastet sind; Fehlversuche bei der Übertragung tagsüber sind die Regel; dazu: große Verunsicherung bei Online-Banking oder Kaufvorgängen im Internet, langes Warten bis sich Webseiten fertig geladen haben, und mühsames Recherchieren für Kinder und Jugendliche beim Hausaufgaben machen. Und wer daran denkt, sich ein Homeoffice einzurichten, hat keine Planungsicherheit. Denn: Es dauert ohnehin 1-2 Jahre, bis die Telekom als oft einziger Anbieter, die Leitungen und Anschlüsse verlegt. Zuerst müssen jedoch Fördergelder zur Verfügung stehen. Wann die kommen? Keiner weiß es.

Fest steht: Die Telekom als gewinnorientiertes Unternehmen wird das Problem nicht lösen können und wollen, weil die Verkabelung von Dörfern, Streusiedlungen und abgelegenen Bauernhöfen teuer ist und sich auch nach vielen Jahren nicht amortisiert. Die Gemeinden? Schon 20% Eigenanteil sind wegen der hohen Baukosten in der Fläche für die meisten Kommunen sehr viel Geld, und stellen auch für Fürstenzell eine große Herausforderung dar. Bleiben der Freistaat Bayern und der Bund als hauptsächliche Geldgeber.

Die betroffenen Bürger sind sich hier einig: „Als in Deutschland seinerzeit das Telefonnetz ausgebaut wurde, hat es sich auch nicht gerechnet, einen Telefonanschluss bis ins letzte Haus zu bringen. Trotzdem wurde es als Staatsaufgabe gesehen.“ Darauf setzen die Bürger von Hofmark, Strass, Steinhügl und Obereichet, aber auch andere Weiler in der Marktgemeinde - und dass die Parteien ihre Wahlversprechen nun zügig umsetzen - nämlich auch die letzten Gehöfte ans schnelle Netz zu bringen. Wie hieß es in einem Kommentar von Alexander Kain in der PNP: "Dass Unternehmen ihre Computer über Nacht laufen lassen, um per Internet Daten zu versenden, passt nicht zu einem modernen Bayern". Stimmt, das ist "Steinzeit-Bayern!!"

 

 

 

 

21.09.2017: Nun ist in Jägerwirth wieder Bauland zu haben

Heute noch ein Maisfeld, bald eine Siedlung: In der Nähe von Kirche und Schule (im Hintergrund) entsteht ein Baugebiet mit 20 Parzellen.
Heute noch ein Maisfeld, bald eine Siedlung: In der Nähe von Kirche und Schule (im Hintergrund) entsteht ein Baugebiet mit 20 Parzellen.

Am 6. August 2016 hieß es in der PNP: "Jägerwirth hat ein Entwicklungsproblem - Die Dorferneuerung ist im Plan, aber bei der Suche nach Ansiedlung und neuen Baugrundstücken heißt es: Fehlanzeige. So lässt sich kurz und bündig die aktuelle Situation in Jägerwirth beschreiben.  Auf Initiative von Marktrat Dr. Josef Hechberger (BU/CWG) trafen sich seine Jägerwirther Marktratskollegen Heinrich Fuller (CSU), Anton Maroth (SPD), Konrad Sedlmayr (BU/ CWG) und Laura Wastlhuber (CSU) mit Bürgermeister Manfred Hammer und Bernd Sittinger (Sprecher der Dorferneuerung) zu einem Meinungsaustausch. In einem waren sich alle einig: Es gibt zu wenig Grundstücke für bauwillige Familien. Seit vielen Jahren konnte in Jägerwirth und Umgebung kein großflächiges Bauland mehr ausgewiesen werden. Bürgermeister Hammer würde es genau wie die Markträte begrüßen, wenn in naher Zukunft Bewegung in die Sache käme. "Ein Kontingent an neuen größeren Bauflächen, aber auch Lückenschließungen sind möglich." Verkaufswillige Grundstückseigentümer können sich an die Markträte, den Bürgermeister, die Marktgemeinde und die Dorferneuerung Jägerwirth wenden."

 

Ein Jahr ist seither vergangen, und rückblickend kann man sagen: Es wurden damals die richtigen Signale gegeben. Mehrere Eigentümer haben sich auf diesen Aufruf hin gemeldet. Mit dem Eigentümer des Sandtner-Feldes konnte die Marktgemeinde nun eine Einigung erzielen. 17.000 qm Grund wurden an die Gemeinde verkauft, aus denen sich etwa 20 Bauparzellen ergeben. Bauwillige können sich im Bauamt der Gemeinde in eine Liste eintragen, sich quasi vormerken lassen. "Und das Interesse ist riesengroß", merkte Bürgermeister Manfred Hammer am Rande einer Betriebsbesichtigung in Fürstenzell an. Kein Wunder: Bauland ist rar in Jägerwirth, große Flächen wurden Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre (Stockerfeldsiedlung) und in den 80er Jahren ("Bäckersiedlung") ausgewiesen. Mit dem Sandtner-Feld kann sicher der Nachfragestau an Bauwilligen etwas abgetragen, aber bestimmt nicht aufgelöst werden. Dazu bedarf es schon noch weiterer Anstrengungen, damit Jägerwirth sich weiter entwickeln kann.

 

 

 

30.08.2017: Das lange Warten aufs schnelle Internet

Los 2 umfasst die Ortsteile Steinhügl, Hofmark, Strass und Obereichet (gelb/grün markiert sind Jägerwirth und Umgebung, wo bereits schnelles Internet ist). Quelle: Landratsamt Passau, Koordinierungsstelle
Los 2 umfasst die Ortsteile Steinhügl, Hofmark, Strass und Obereichet (gelb/grün markiert sind Jägerwirth und Umgebung, wo bereits schnelles Internet ist). Quelle: Landratsamt Passau, Koordinierungsstelle

Wenn man nördlich von Jägerwirth wohnt, in den Ortteilen Hofmark, Steinhügl, Strass oder Obereichet, dann ist langes Warten beim Empfangen und Versenden elektronischer Post der Normalfall. Denn: Die Übertragungsgeschwindigkeiten für die Bits und Bytes sind viel zu langsam, für die Einwohner ist das Arbeiten mit dem Internet ein tägliches Ärgernis. Dies wurde im Rahmen einer Breitbandveranstaltung der Telekom AG in der Mittelschule Fürstenzell (siehe Artikel vom 2.8.2017) und bei mehreren Gesprächen mit Betroffenen deutlich.

 

Dabei sah es für die Gegend schon mal recht gut aus. Es wurde in die dritte Breitband-Förderstufe der Marktgemeinde aufgenommen und stellte das Los 2 dar. Die Hoffnung, nun bald das schnelle Internet zu bekommen, war groß. Doch dann kam die Hiobsbotschaft: Während für den Breitbandausbau von Los 1 (Voglarn und Untervoglarn) noch Geld im Topf war, ging Los 2 leer aus. Die Enttäuschung und die Unzufriedenheit darüber sind groß.

 

Einige Stimmen: "Ich wollte mir ein Homeoffice einrichten, und von zuhause aus arbeiten. Bei der schlechten Internetverbindung ist das unmöglich. Internetzugang via Mobilfunk wäre schon auch eine Lösung, die Signalstärke ist aber viel zu schwach, um größere Mengen von Daten übermitteln zu können."….. "Wir wären heute mit 30 Mbit/s schon zufrieden, es müssen ja nicht gleich 100 Mbit/s sein. Allerdings: In den nächsten Jahren werden die Datenmengen anwachsen. Dies muss berücksichtigt werden, sonst hinken wir immer hinterher."….."Von mir aus müssten Glasfaserleitungen gar nicht unteriridisch verlegt werden, es könnten auch Telefonmasten benützt werden, wenn sie noch vorhanden sind. Das wäre auf alle Fälle günstiger"……"Schnelles Internet brauchen Kinder und Jugendliche zunehmend für die Schule, das ist nicht nur ein Freizeitluxus. Und wir wollen junge Leute ja hier halten." Schlechte Vorraussetzungen für die Bevölkerung in diesen Gebieten, von den dort ansässigen Unternehmen ganz zu schweigen.

 

Bis heute ist unklar, wie es weitergeht. Klar ist, dass aus der Ausbaustufe drei keine Fördergelder für das Gebiet mehr da sind. Ob das am 1. Juli 2017 von der bayerischen Regierung aufgelegte Höfebonusprogramm für Hofmark und Umgebung hilft, ist unklar. Mit diesem neuen Förderprogramm werden die bisherigen Förderhilfen der Staatsregierung ergänzt. „Die Verwaltung überprüft gerade, ob Fürstenzell bzw. die betreffenden Ortsteile die Bedingungen des neuen Programms erfüllen. Aber auch um Bundesmittel hat sich Fürstenzell beworben“, sagt Bürgermeister Hammer.

 

Das Kernproblem ist, dass die Verkabelung von Dörfern, Streusiedlungen und abgelegenen Bauernhöfen teuer ist und sich auch nach vielen Jahren nicht amortisiert. Die Telekom als gewinnorientiertes Unternehmen wird deshalb das Problem nicht lösen können. Die Gemeinden? Schon  20% Eigenanteil sind wegen der hohen Baukosten in der Fläche für die meisten Kommunen sehr viel Geld, und stellen auch für Fürstenzell eine Herausforderung dar. Bleibt der Freistaat Bayern und der Bund als hauptsächliche Geldgeber. Die betroffenen Bürger sind sich hier einig: „Als in Deutschland seinerzeit das Telefonnetz ausgebaut wurde, hat es sich auch nicht gerechnet, einen Telefonanschluss bis ins letzte Haus zu bringen. Trotzdem wurde es als Staatsaufgabe gesehen.“

 

Aus dem bayerischen Finanzministerium  kommen durchaus positive Signale: Das Ziel ist eine baldige lückenlose Breitbandversorgung im ländlichen Raum, also schnelles Internet für alle. Dass dies nicht ohne zusätzliche, großzügige Fördergelder geht, ist allen Beteiligten klar. Die Frage ist nur, wann denn? Wann werden Hofmark und Co. endlich zu "digitalen Dörfern"? Manfred Hammer betont: „Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern darum, dass möglichst schnell weitere Fördergelder zur Verfügung gestellt werden".  Darauf hoffen Unternehmen, Landwirte und Privatpersonen aus dem  Norden der Marktgemeinde sehr, damit das lange Warten bald ein Ende hat.

 

 

02.08.2017: Breitbandausbau - Es gibt nicht nur Gewinner!

Am 19. Juli 2017 hielt die Telekom in der Mittelschule eine Informationsveranstaltung rund um das Breitband ab. Eingeladen dazu waren alle interessierten Bürger, vor allem natürlich die, die erfahren wollten, wie das durch den Breitbandausbau verbesserte Angebot genutzt werden kann.

Der andere Teil der Besucher kam aus Altenmarkt und vor allem der Gegend um Hofmark und Obereichet, also der Region, die in der Marktgemeinde in der dritten Breitband-Förderstufe das Los 2 darstellte und sich schon Hoffnung auf das schnelle Internet machen durfte. Während für die Arbeiten von Los 1 (Voglarn und Untervoglarn) noch Geld im Fördertopf war, ging Los 2 leer aus. Die Enttäuschung und der Ärger darüber ist groß. Ein Teilnehmer sagte sinnbildlich dazu: "Man hat sich schon auf Weihnachten gefreut, und dann ist Weihnachten abgesagt worden!"

 

Bis heute ist nun unklar, wie es weitergeht und wann nun dort das schnelle Internet Einzug halten kann. Dass die Region es unbedingt will und dringend braucht, wurde aus mehreren Stellungnahmen der Einwohner über Schwierigkeiten im beruflichen und privaten Alltag deutlich. Fragen wie "Können für Glasfaserleitungen nicht auch an Telefonmasten aufgehängt werden, das ist doch billiger?, "Warum kann ich mein Haus nicht an die Leitung aus Vilshofen anschließen?", "Gibt es nun Mittel aus dem Höfebonusprogramm für unser Gebiet?", "Gibt es noch andere Förderprogramme?" oder "Wann können wir nun realistischerweise mit dem schnellen Internet rechnen?" wurden von den Teilnehmern den Verantwortlichen der Telekom und Marktgemeinde gestellt. Sie erfuhren auch, dass für Fürstenzell nun ein Glasfaser-Masterplan aufgestellt wird, in dem das weitere Vorgehen in der Breitbanderschließung dargestellt wird. Am Schluss blieben mehr Fragen als Antworten stehen, und einmal mehr die Zusicherung von Bürgermeister Manfred Hammer: "Wir vergessen Euch sicher nicht!".

 

24.05.2017: Schlechte Akustik im Sitzungssaal

Die Akustik im Sitzungssaal des Rathauses ist  - vornehm gesagt - stark verbesserungswürdig. Wenn ein Redner nicht mit hinreichend lauter Stimme und sehr deutlich spricht, schon gar nicht, wenn nicht absolute Ruhe herrscht (was gerade bei Diskussionen nicht immer der Fall sein kann), haben die Markträte am anderen Ende der Tischrunde und die Gasthörer an den Seiten Probleme, die Inhalte akustisch zu verstehen. Im Zuge der Rathaussanierung sollte hier endlich Abhilfe geschaffen werden. Ob in Form einer Teildecke, durch Akustikelemente zwischen den Balken, durch eine Mikrofonlösung o.ä. - dies ist Sache von Experten. Wichtig wäre, dass eine sachgerechte und finanzierbare Lösung gefunden wird!

 

09.05.2017: Einweihung der neuen Stockschützenhalle des FC Fürstenzell