Aktuelles aus der Marktgemeinde

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten der BU/CWG. Wir informieren Sie an dieser Stelle über neueste Entwicklungen und Ereignisse in unserer Gemeinde und darüber hinaus, und über Aktionen und Termine unserer Gruppierung.

25.09.2022: Eva-Maria Graml übernimmt den Vorsitz bei der BU/CWG

Die neue Vorstandschaft der BU/CWG (v.li.): Uschi Berchtold, Hans Jörg Wagmann, Tobias Hofbauer, Konrad Sedlmayr, Dr. Franz Hölzl, Walter Berchtold, Johann Wagmann, Dr. Josef Hechberger, Eva-Maria Graml, Ludwig Danner, Rita Silbereisen, Josef Heigl jun., Cornelia Riedl, Max Steinleitner, Steffi Weiß. (Foto: bp mediendienste)

Premiere bei der BU/CWG: Mit Eva-Maria Graml steht nun erstmals eine Frau an der Spitze der Gruppierung. Sie folgt Johann Wagmann nach, der auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Stopfinger in Bad Höhenstadt nicht mehr kandidierte. Für Außenstehende vielleicht eine überraschende Personalie, für Insider keineswegs. Sie arbeitete bereits im letzten Wahlkampf sehr erfolgreich im BU/CWG-Team mit und brachte sich bei diversen Veranstaltungen aktiv in die Vereinsarbeit ein. Sie bedankte sich für das in sie gesetzte Vertrauen und sprach angesichts des Wahlergebnisses von einem Super-Team, einer guten Mischung von engagierten Frauen und Männern, jung und alt, und mit ganz unterschiedlichem beruflichem Hintergrund.

Das Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzende ist Eva-Maria Graml, ihre Stellvertreter Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann. Neuer Geschäftsführer ist Tobias Hofbauer, sein Stellvertreter Josef Heigl jun. Neue Kassierin ist Cornelia Riedl, Stellvertreterin Lydia Winklhofer. Als Beisitzer wurden gewählt: Uschi Berchtold, Rita Silbereisen, Sabine Rottbauer, Stefanie Weiß, Lydia Winklhofer, Walter Berchtold, Josef Heigl jun. und Dr. Franz Hölzl. Als Kassenprüfer fungieren unverändert Hans Ebner und Max Steinleitner.

„Damit ist der Generationswechsel abgeschlossen, der über zwei Amtsperioden verteilt durchgeführt wurde“, resümierte der bisherige Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl in seiner Abschiedsrede. Er war seit über 25 Jahren im Amt und übergab nun das Zepter an Tobias Hofbauer. Dass die BU/CWG im Augenblick mit den fünf Markträten Uschi Berchtold, Rita Silbereisen, Dr. Josef Hechberger, Konrad Sedlmayr und Hans Jörg Wagmann im Gremium vertreten sei, sei das Ergebnis erfolgreicher Kommunalpolitik in den vergangenen Wahlperioden. Auch die Zahl von 83 Vereinsmitgliedern wertete er als großen Erfolg, davon über ein Viertel weibliche Mitglieder. Besonders hob er hervor, dass die BU/CWG noch nie ein Wahlverein gewesen sei, der kurz vor den Wahlen zusammentrete, sondern dass kontinuierlich Vereinsarbeit betrieben werde und die Gruppierung deshalb ein ständiger Ansprechpartner für den Bürger sei.

Das aktive Vereinsleben stellte auch Johann Wagmann in seiner Rede in den Mittelpunkt. Er zählte eine Reihe von gelungenen Veranstaltungen auf, so den traditionellen kommunalpolitischen Aschermittwoch, die Musiknacht am Sonnentempel in Bad Höhenstadt und im Juli das 25-jährige Gründungsjubiläum der BU/CWG auf seinem „Dörfler-Sacherl“ in Irsham. Er habe das Amt als Vorsitzender von Ludwig Danner übernommen und habe den Vorsitz sehr gerne gemacht, aber nun, angesichts des verfügbaren Personals, könnten Franz Hölzl und er ihre Ämter getrost in jüngere Hände geben.

Eva-Maria Graml freute sich, dass die beiden aber weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Sie versprach, dass es nun noch mehr Frauenpower geben werde, aber alles abgestimmt im Team der Vorstandschaft. „Alleingänge und Selbstdarstellung haben bei uns nichts verloren!“. Und schickte als Anspruch und Aufgabe für die Zukunft gleich hinterher: „Es wird von uns was erwartet bei der nächsten Wahl!“. In dieses Horn stieß auch Fraktionsvorsitzender Hans Jörg Wagmann. Die Bürger würden erwarten, dass die BU/CWG noch mehr Verantwortung bei der nächsten Wahl übernehme. In seiner Rede sprach er von Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung der ISEK-Projekte, und ging auch auf die Erfolge der BU/CWG in der Arbeit im Marktgemeinderat ein. So dürfe sich die BU/CWG auch das Zustandekommen einer Marktratsklausur in Pilzweg auf ihre Fahne heften. Dies sei eine höchst konstruktive Veranstaltung gewesen. Nicht nur in dieser Sache hätte die BU/CWG Flagge gezeigt, so Wagmann.

29.07.2022: BU/CWG - Der 25. Geburtstag wurde groß gefeiert

25 Jahre jung wurde die Listengemeinschaft Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft im Juli 2022. Aus diesem Anlass wurde auf dem „Dörfler-Sacherl“ oberhalb von Irsham ein kleines Fest gefeiert. Um die sechzig Mitglieder folgten der Einladung, und auch mehrere Ehrengäste konnte Vorsitzender Hans Wagmann begrüßen: An der Spitze Landrat Raimund Kneidinger, leitender Landwirtschaftsdirektor Robert Schnellhammer, Manfred Hammer und Michael Gruber als Bürgermeister, mehrere Vorstandsmitglieder der Kreistags-BU, Walter Berchtold als Vorsitzender des Forum Cella Principum, Vertreter der anderen Parteien im Fürstenzeller Marktgemeinderat und natürlich die Gründungsväter der BU/CWG, Ludwig Danner und Dr. Josef Heigl.

Geschäftsführer Dr. Franz Hölzl ging in seinem Rückblick darauf ein, was die beiden Listenführer Ludwig Danner und Dr. Josef Heigl dazu bewogen hatte, eine Listenverbindung einzugehen: Die Bündelung von Kräften und die Idee, aus zwei kleinen Gruppierungen eine große zu machen und ihr dadurch ein größeres Gewicht im Marktgemeinderat zu verleihen. Die Entwicklung der letzten Jahre habe den beiden Gründungsvätern Recht gegeben. Mit zurzeit fünf Markträten sei die Gruppierung die zweitstärkste im Plenum. „Die Bürgerschaft honoriert das Engagement, das Ludwig Danner und Josef Heigl angestoßen haben, und sieht es als erfolgreich an. Und dies ist auch einen Verpflichtung für die kommenden Jahre“, resümierte Hölzl.

Hans Jörg Wagmann als Fraktionssprecher hob die Einigkeit und das Teamwork der Gruppierung um Uschi Berchtold (gleichzeitig 2. Bürgermeisterin), Rita Silbereisen, Konrad Sedlmayr und Josef Hechberger hervor. Die Zusammenarbeit untereinander verlaufe sehr harmonisch, es sei eine Freude, sich in der BU/CWG politisch zu engagieren, um damit Fürstenzell voranzubringen. Nicht unerwähnt lassen wollte er auch die überaus konstruktive Arbeit im Ratsgremium. Selbstprofilierung und Schaufensterreden hätten da keinen Platz. Es werde gut diskutiert und nach den besten Lösungen für die Bürger gesucht.

In dieses Horn stieß auch Landrat Raimund Kneidinger. Er sei „natürlich auch der Landrat der BU“, die ihn bei der vergangenem Wahl zum Landratskandidaten nominiert hatte. Jede demokratische Partei oder Gruppierung, ihr politisches Engagement sei wichtig für die Heimat, damit der ländliche Raum nicht vergessen werde. Er bezeichnete das Zusammengehen von Bürgerunion und Christlicher Wählergemeinschaft als anfängliche „Nutz-Ehe“, die sich wohl nachträglich als „Liebes-Hochzeit“ entpuppte, womit er die Lacher auf seiner Seite hatte.

Die Musiker von „Ned gsuacht, oba gfundn“ spielten schmissig für die Gäste auf. Das Organisationsteam um Tobias Hofbauer, Eva-Maria Graml, Hans Ebner und die Markträte sorgten dafür, dass die Gäste reichlich mit Essen und Trinken versorgt wurden. Selbst der anfängliche Regenguss, der von den allermeisten als nachträgliche Taufe des Bündnisses gesehen wurde, konnte sie nicht aus dem Konzept bringen: Innerhalb von Minuten waren von fleißigen Händen mehrere Partyzelte aufgestellt, die dafür sorgten, dass die Gäste weitgehend trocken blieben und bis in die Morgenstunden feiern konnten.

02.07.2022: Komplett angetreten - Die BU/CWG-Fraktion auf der Klausurtagung des Marktgemeinderats im AquaQuell Bad Pilzweg

14.06.2022: BU/CWG - gut vertreten auf einem tollen Weinhügelfest

02.06.2022: Sehr gute Besucherresonanz beim Jägerwirther Dorffest

 Kein Wunder, dass die Verantwortlichen der DJK Jägerwirth um die Wette strahlen, wenn sie auf das Dorffest vom letzten Wochenende zurückblicken. Die Coronapause hat sich auf die Besucherzahlen nicht negativ ausgewirkt, ganz im Gegenteil. Zur legendären Rockdisco strömten noch nie so viele Besucher nach Jägerwirth. Aber auch an den übrigen Tagen war man mit den Besucherzahlen sehr zufrieden, am Donnerstagmittag beim Bieranstich und auch am Abend mit dem Entertainer „Spitzbua Markus“, ebenso am Freitag beim „Abend der Betriebe und Vereine“. Am Samstagabend, dieses Mal mit der fulminant aufspielenden Band „SAXNDI“, und am Sonntagmittag beim Harmonikatreffen ist das Zelt ohnehin immer voll, so auch in diesem Jahr.

„Hinzu kam“, wie Varga beobachtete, „dass die Besucher besonders viel Hunger und Durst hatten – nicht nur nach Kulinarischem, sondern coronabedingt vor allem auch nach Unterhaltung, Spaß und Feiern. Beides konnten wir ihnen bieten“. Das Musikprogramm wurde von ihm und Georg Baumgartner zusammengestellt und hat den Geschmack der Besucher anscheinend voll getroffen: Rockiges am Mittwoch-, Donnerstag und Samstagabend, traditionelle Volksmusik beim Bieranstich, beim Betriebsabend und beim Harmonikatreffen.  Und für das kulinarische Wohlbefinden sorgte an den fünf Tagen Josef Hödl mit seiner Küchenmannschaft und einer abwechslungsreichen Speisekarte.

„Trotz der vielen Besucher aus Nah und Fern: Das Dorffest ist im Kern nach wie vor ein Fest der Dorfgemeinschaft, und es wird gut angenommen“, das ist das erfreuliche Resumee der Veranstalter. Und nicht wenige davon waren wieder bereit mitzuhelfen, darunter auch ganz viele junge. Über 180 Ehrenamtliche wurden dieses Mal gebraucht und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, ob an Essenstand, Schänke, Weinzelt, Bar, Kuchenstand, Torwand, beim Kinderprogramm, beim Aufräumen oder beim Zeltauf- und abbau. „Die meisten hatten nicht nur einen Arbeitseinsatz. Das geht an die Substanz, aber wenn alles vorbei ist, kann man zusammen stolz sein auf das Geleistete“, sind sich Baumgartner und Varga einig. Schlussendlich sei man sehr froh darüber, dass die Anwohner für so manche Lärmbelästigung während des Dorffests so viel Verständnis zeigten. Wie in jedem Jahr werden nun Verbesserungsvorschläge von Helfern und Besuchern eingeholt, um sie in die Planungen für 2023 mit aufzunehmen. „Aber das Grundgerüst steht, für Experimente gibt es keinen Grund“, so Varga. Zunächst aber will sich die DJK bei den freiwilligen Helfern bedanken: Am Mittwoch, 01. Juni,  ab 19.30 Uhr treffen sich alle im Gasthaus Kroatien/Voggenreiter zum traditionellen Dorffest-Abschluss.

 

 

20.05.2022: Kommunalpolitiker setzen sich für sichere Radwege ein

Quelle: PNP vom 19. Mai 2022
Quelle: PNP vom 19. Mai 2022

05.05.2022: Der Wettbewerb "Stadtradeln" startet bald....und Fürstenzell ist wieder mit dabei!!

Bisherige Anmeldungen (Stand: 05. Mai 2022): 48 Radler - Da geht doch noch was!!

26.02.2022: Kommunalpolitscher Aschermittwoch am 02. März 2022 ist abgesagt!

 

Fürstenzell, 27.02.2022

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der BU/CWG Fürstenzell,

                                                                                      

aufgrund der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa sagen wir den wegen der immer noch grassierenden Pandemie auch heuer wieder als Online-Veranstaltung geplanten Kommunalpolitischen Aschermittwoch ab.

Diese Entscheidung ist uns gewiß nicht leicht gefallen.

Aber angesichts des Krieges in Europa verblassen unsere kleinen kommunalen Probleme vor dem Leid und der Gefahr für die Menschen in der Ukraine so sehr, dass es uns nicht passend erscheint, „business as usual“ zu machen. Man halte sich nur vor Augen: Das Kriegsgeschehen findet nur knapp 800 Km vor unserer Haustüre statt – Hamburg liegt zwar in Deutschland, ist aber nur etwas weiter entfernt!

Im Übrigen ist das kein Krieg gegen die Ukraine allein, es ist ein Krieg des von Putin autokratisch regierten Russland gegen die demokratische Ukraine, ein Krieg gegen die Demokratie als solche, ein Krieg damit letztlich gegen unsere freiheitliche Gesellschaft, gegen unsere Art zu leben und unseren Staat und unser Leben zu gestalten. Ein Krieg gegen die Attraktivität des Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells unserer westlichen Demokratie, deren Anziehungskraft in der Ukraine zum Systemwechsel aufgrund der Abstimmung der Bürger an der Wahlurne geführt hat. Deren Anziehungskraft zu den für Lukaschenko in Belarus so gefährlichen Protesten geführt hat. Deren Anziehungskraft in Russland selbst mittels Geheimpolizei, Giftanschlägen gegen sogenannte „Oppositionelle“, deren Verhaftung und Einkerkerung in Lagern nach (nach rechtsstaatlichen Normen) zweifelhaften Gerichtsverfahren, bekämpft und unterdrückt wird.

Ein Krieg auch, der uns unmittelbar betrifft wegen der damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir wegen dieses Krieges Inflationsraten sehen werden, wie wir sie zuletzt in den 1970iger Jahren gesehen haben. Inflationsraten, die somit unmittelbar in unser aller Leben und in unseren Wohlstand eingreifen, strategische Kriegführung zur Untergrabung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung in den Demokratien Westeuropas. Dazu können wir sicherlich, nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“, ein Angebot erwarten, die Energiepreise und die Lebenshaltungskosten durch billiges russisches Gas im Gegenzug zur Anerkennung des Ergebnisses des Ukraine-Krieges zu dämpfen, der Versuch also, die Bevölkerung gegen die Regierungen Westeuropas aufzuwiegeln.

Nur gut, dass lange nur angekündigten Sanktionen nun doch voll umgesetzt werden und es kein vorweggenommenes Friedensangebot der westlichen Staatengemeinschaft unter Preisgabe der Ukraine gibt. Ein Blick in die Geschichte (z.B. Napoleonische Kriege / Aggression von Hitler-Deutschland) lehrt, dass ein solches Verhalten immer nur dazu geführt hat, dass die Aggressoren ermutigt und nicht etwa gebremst wurden. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies heute anders sein könnte als damals.

Mit Blick auf unsere Versorgungslage rächt sich heute bitter die politische Fehlentscheidung, die energiepolitische Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland durch den Verzicht auf die weltweit sichersten Atomkraftwerke eminent und dauerhaft zu vergrößern. Diesen politischen und wirtschaftlichen Preis muss die ganze Bevölkerung zahlen – nicht nur die lautstarke Minderheit, die seit Jahrzehnten diese Energiegewinnung ohne Rücksicht auf wissenschaftliche und technische Daten verteufelt. Hier haben die EU-Kommission und Frankreich wesentlich mehr Mut und Weitsicht bewiesen, auch in Hinblick auf den Klimawandel.

Letztlich bleibt uns nur Euch allen Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen und dass wir möglichst ohne Krieg im eigenen Land durch diese weltpolitische Krisenlage kommen. Und dass wir dabei unsere Freiheit nicht einbüßen.

Bitte bleibt uns gewogen, bürgerschaftliches Engagement ist in diesen Zeiten notwendiger denn je!

 

Fürstenzell, den 27. Februar 2022                                                                                               

Dr. Franz Hölzl                        Johann Wagmann                    Hans Jörg Wagmann

Geschäftsführer                                        Vorsitzender                                            Fraktionssprecher

 

30.01.2022: Kick-off Veranstaltung für die Dorferneuerung in Engertsham

Knapp hundert Besucher bekundeten ihr Interesse an der Eröffnungsveranstaltung zur Dorferneuerung Engertsham, die Corona-bedingt in der Aula der Mittelschule Fürstenzell stattfand. Soviel Interesse freute den Referenten des Abends, Thomas Schöffel vom Amt für Ländliche Entwicklung in Landau an der Isar, über das die Maßnahmen zur Dorferneuerung abgewickelt werden. Denn: Wichtig sei eben, dass die Bürger mitmachen, dass sie sagen, wie ihr Dorf in der Zukunft ausschauen soll. Nur äußerlich ein Dorf aufzuhübschen bringe wenig. Die Maßnahmen müssten auch strukturelle Verbesserungen mit sich bringen, die das Ziel haben, ein aktives Dorfleben zu unterstützen. Schlagworte: Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, Errichtung, Aufrechterhaltung und Verbesserung von Gemeinschaftseinrichtungen (Treffs, öffentliche Plätze), Beiträge zum Klimaschutz und zur Energiewende, Kultur, Wohnen etc. Diese abstrakten Ziele müssten mit Leben gefüllt werden, und zwar so, dass sie zum Dorf passen und von den Bürgern gewollt werden. Ausdruck werde dies finden in einem Leitbild, als Ergebnis der Arbeit von Arbeitskreisen, das am Ende der ersten Anlaufphase steht. Erst danach werde eine Teilnehmergemeinschaft mit eigener Vorstandschaft gewählt, die öffentliche wie private Maßnahmen beschließen kann und gleichberechtigter Partner des Marktgemeinderats sein wird. Maßnahmen werden mit etwa 50% bezuschusst, Planungen sogar mit 55%. Die Fördersumme bewege sich seiner Erfahrung nach ein bis zwei Millionen Euro, dieselbe Summe müsse auch die Kommune aufbringen. Die gesamte Dorferneuerung dauere etwa zehn bis fünfzehn Jahre, ohne das sich der Referent auf eine genaue Zahl festlegen wollte.

Wir wünschen der Dorferneuerung Engertsham viele gute Ideen und einen erfolgreichen Verlauf!

 

07.01.2022: Dr. Josef Heigl nun Ehrenmitglied der BU/CWG

Sein Leben war reich an Arbeit – sowohl beruflich wie in seiner Freizeit. Als Akademischer Rat an der Ludwig-Maximilians-Universität München bildete er die Lehrer von heute aus, in seiner Freizeit war er in vielfältigen Positionen im Ehrenamt aktiv, beim DFB, beim Bayerischen Fußballverband, beim Bayerischen Landessportverband, bei der DJK Jägerwirth und in der Kommunalpolitik. Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang, vom „Sportpreis des Landrats“ bis hin zur Bürgermedaille durch die Marktgemeinde Fürstenzell. Nun kam eine weitere hinzu: Die Listenverbindung Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft Fürstenzell trug ihm pünktlich zum 80. Geburtstag die Ehrenmitgliedschaft an, worüber er sich sehr freute und die er gerne annahm.

 

In seiner Laudatio ging Marktrat Dr. Josef Hechberger auf die zwei Facetten des „Homo politicus“ Josef Heigl ein: Die als „Außenminister“ der BU/CWG, die er 24 Jahre lang im Marktgemeinderat von Fürstenzell vertrat (7 Jahre die CWG, 17 Jahre die BU/CWG). Und diese als „Innenminister“, in der er der Gruppierung zusammen mit Ludwig Danner und Franz Hölzl interne Strukturen und eine Organisation gab. „Als Parlamentarier warst Du ein wahrer Anwalt des Bürgers, aber kein Volkstribun, kein Selbstdarsteller. Denn: Du hast auf der anderen Seite schon auch immer gesehen, welche Interessen die Marktgemeinde verfolgt, wie sie die Zukunft gestalten will, und ob hier die Interessen von Einzelnen dem Gemeininteresse entgegenstehen“, versuchte der Laudator Heigls Wirken zu skizzieren. Und so hätte er seine Entscheidung abwägen müssen, und auch öfter mal dem Bürger sagen, dass seine Interessen nicht umsetzbar seien. „Aber die Bürger haben Deine Argumente verstanden, weil Du ehrlich mit ihnen umgegangen bist. Und deswegen haben sie Dir auch vertraut“, fuhr Hechberger fort. „Zugrunde lag Deinem Denken und Handeln immer ein humanistisches und christliches Menschenbild, dass jeder Mensch Respekt verdient und würdig behandelt zu werden. Aus diesem Grundsatz heraus hast Du immer versucht, Dich in die Menschen und ihre Situation hineinzudenken, die Beweggründe zu verstehen und ihnen zu helfen, wo es möglich war.“

 

Dann beleuchtete Hechberger die internen Verdienste von Heigl in der BU/CWG. Das Schöne an der BU/CWG sei, dass es nicht nur die Markträte sind, die die Gruppierung ausmachten. Die BU/CWG – das seien auch knapp hundert Mitglieder, die zu dieser Gruppierung gehören, und die sich einbringen, wenn es erforderlich sei. „Die BU/CWG hat zudem mit Euch Gründungsvätern einen Wissens- und Erfahrungsschatz, eine „lebendige Wissensdatenbank“ würde man heute sagen, die Du mit Deinen Mitstreitern aufgebaut hast und die die jungen Mitglieder heute gerne anzapfen“. Eine weitere Errungenschaft sei es zweifellos, dass er und seine Mitstreiter mehrere Veranstaltungen eingeführt und etabliert hätten wie die Fürstenzeller Schafkopfmeisterschaft, Hoffeste oder den kommunalpolitischen Aschermittwoch. „Die Jungen in der Gruppierung könnten damit auf Bewährtem aufbauen, und müssen das Rad nicht neu erfinden“, stellte der Laudator zufrieden fest. Dass dies alles sehr gut funktioniere, zeige auch die Tatsache, dass die BU/CWG derzeit mit fünf Markträten im Rathaus vertreten sei und mit Uschi Berchtold die zweite Bürgermeisterin stelle. Und dies sei auch die Frucht seiner Arbeit, schloss Hechberger seine Rede. Den treffenden Schlusssatz sprach Uschi Berchtold, als sie anfügte, ohne die tatkräftige Rückendeckung durch seine Frau wären all seine beruflichen und ehrenamtlichen Leistungen bestimmt nicht möglich gewesen, worauf es von keiner Seite Widersprüche und für Christa Heigl viel anerkennenden Applaus gab.

 

 

 

18.12.2021: BU/CWG-Markträte denken an indische Kinder

Auch in diesem Jahr wollen die Markträte der Bürgerunion/Christliche Wählergemeinschaft (v.li.) Hans Jörg Wagmann, Uschi Berchtold, Josef Hechberger, Rita Silbereisen und Konrad Sedlmayr armen indischen Kindern eine Freude zu Weihnachten machen. Sie übergaben an Pater Martin (4.v.li.) und Pater Joseph (5.v.li.) einen Spendenscheck in Höhe von 500 EUR, um damit die Arbeit des Ordens „Missionare des Heiligen Franz von Sales (MSFS)“ zu unterstützen. Diesem Orden gehören auch die beiden Fürstenzeller Patres an. Ihre Ordensbrüder leisten in Indien nicht nur pastorale Arbeit in den Pfarreien, sondern haben sich auch der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche verschrieben. Dazu hat der Orden im Südosten Indiens, in Alangayam, Vayalogam und Vaniyambadi  Kinderheime gebaut, wo Waisenkinder und andere Kinder in Not betreut werden. „Manchmal vom Kindergartenalter bis zum Eintritt ins Berufsleben“, wie Pater Joseph in seinen Dankesworten erläuterte. Sie erhalten dort eine feste Unterkunft und sie bekommen nicht nur schulische, sondern auch eine qualifizierte berufliche Ausbildung. „Damit geben Sie armen Kindern die Chance ihr Leben einmal selbst in die Hand nehmen zu können“.

 

22.11.2021: Historische Klosterbibliothek und Festsaal werden Besuchern wieder zugänglich gemacht

 

Einen sehr angenehmen Termin hatten Bürgermeister, Markträte, Rathausmitarbeiter und Mitglieder von Cella Prinzipum am 2. November im Terminkalender stehen: Eine Führung durch die weithin bekannte Klosterbibliothek und den Festsaal im Kloster Fürstenzell. Seit dem Verkauf des Klosters durch die Maristen an die Firma CNP International im Jahr 2007 waren diese barocken Juwelen für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Dies soll sich nun in den nächsten Monaten ändern, wie Miteigentümerin Gudrun Seegerer ihren Gästen mitteilte. Es soll eine kontrollierte Öffnung geben, verwaltet und organisiert von der neugegründeten „Klosterpark Fürstenzell GmbH“. Die Räumlichkeiten sollen für Feste, Feiern, Konferenzen etc. angeboten werden, ebenso sollen angemeldete Führungen möglich sein. Besonders wichtig sei ihr, dass Schüler wichtige Epochen der Fürstenzeller Geschichte wieder hautnah erleben können. Bis es aber soweit ist und die Räume wieder öffentlich genutzt werden können, seien noch wichtige Vorarbeiten zu erledigen, so die Geschäftsführerin. Ganz oben dabei stünden Sicherheitsaspekte, ein Statiker sei schon zur Prüfung herangezogen worden, Brandschutzaspekte wären zu erörtern, Toiletten müssten eingebaut werden, Versicherungsfragen wären noch zu klären, nicht zuletzt die Abtrennung zwischen vermieteten Räumen im Klostergebäude und den barocken Sehenswürdigkeiten. Wann nun genau die Wieder-Öffnung sein wird, sei jetzt noch nicht genau zu sagen. Die Vorfreude darauf aber war allen Beteiligten schon anzumerken.

 

Informationen zum Festsaal:

 

Wie die Bibliothek entstand im Zuge der barocken Neugestaltung des Klosters um 1770 ein neuer Festsaal. Er ist schon von außen durch die großen Fenster und das schöne Mansarddach erkennbar. Zu seiner Ausmalung konnte Abt Otto II. Prasser den Wiener Akademieprofessor Vinzenz Fischer (geb. in Schmidham) gewinnen, der ein Spezialist für gemalte Scheinarchitektur war. Seine gekonnte Wandgestaltung in den Grün-Grau-Tönen des Klassizismus wird aufgelockert durch das Deckengemälde des Linzer Malers Bartolomeo Altomonte „Die Verherrlichung des Landes Bayern“, dessen Farbenfreude noch ganz dem Barock angehört.

 

Informationen zur Klosterbibliothek:

Die Fürstenzeller Klosterbibliothek, die um 1765 errichtet wurde, gehört zu den schönsten und originellsten Büchersälen des süddeutsch-österreichischen Barocks. Nicht ihre Größe und auch nicht ihre Bücher machen den Wert dieses Raumes aus, sondern die Qualität ihrer architektonischen und bildhauerischen Ausführung und die Originalität Ihres Bildprogrammes. Der Meister ist der Inhaber der Bildhauerwerkstätte des Klosters St. Nikola bei Passau Joseph Deutschmann, der von 1717 bis 1787 lebte. Seine vielen hochgeschätzten Arbeiten finden sich in den Klöstern und Schlössern Ostbayerns. ie 12 Atlanten, die scheinbar die umlaufende Galerie stützen, gehören zu den besten Bildhauerarbeiten des späten Rokokos. Unter den 36 Kinderfiguren in der Bibliothek sind die beiden Kämpferpaare über den Aufgängen die auffälligsten. Sie verkörpern den ehrlichen und den unfairen geistigen Wettstreit, der sich in den Büchern der Wissenschaft abspielt. Der unehrliche Kämpfer blufft mit einer Wurst als Pistolenattrappe seinen Gegner, ein grandioser Einfall des Künstlers und seines Auftraggebers. (Informationen der Seite: https://www.smartzell.org/kloster entnommen).

 

Kommunalwahl 2020: Das waren unsere Kandidaten

Nächste Termine:

02.12.2022, 17.30 Uhr:

"Treff'ma uns im Advent - Glühwein und Ratschen" (Vorplatz Portenkirche)

06.01.2023, 19.30 Uhr:

Fürstenzeller Meisterschaft im Schafkopfen im "Gasthof zur Alten Post",  Einschreibung ab 18.30 Uhr (BU/CWG)

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Aktualisiert am: 02.12.2022